r/depression_de • • 14h ago

🙂‍↕️🖤

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Fühlt sich im Moment jemand auch einsam und oder unverstanden?


r/depression_de • • 11h ago

Reha als junger Mann mit ausländischen Wurzeln?

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Hey zusammen,

ich bin 32, männlich und habe nahöstliche Wurzeln. Ich war vor Kurzem bei einem Erstgespräch. Dabei wurden eine Depression und eine soziale Phobie festgestellt. Dazu kommen Probleme mit meinem Körperbild und ein geringes Selbstwertgefühl.

Mir wurde dringend empfohlen, erst mal eine Reha zu machen, bevor ich eine Langzeittherapie anfange. Das möchte ich selbst auch, weil ich gerade einfach nicht mehr kann. Ich brauche wirklich eine Pause vom Alltag und Unterstützung.

Ich weiß nur nicht, welche Rehaklinik zu mir passen würde. Bitte nicht falsch verstehen: Mir wäre es wichtig, auch Leute in meinem Alter in der Gruppentherapie zu haben. In einer Gruppe, in der fast alle über 50 sind, würde ich mich wahrscheinlich weniger gut aufgehoben fühlen.

Auch meine Herkunft und Kultur spielen bei meinen Problemen eine Rolle. Deshalb wünsche ich mir eine Klinik, die dafür Verständnis hat und auch auf die Probleme und Bedürfnisse von Männern eingeht.

Kennt jemand eine passende Reha oder hat selbst gute Erfahrungen gemacht? Mir wäre wichtig, dass meine Beschwerden, mein Alter und mein kultureller Hintergrund berücksichtigt werden.

Danke euch.


r/depression_de • • 21h ago

Schwere Depressionen durch Bachelorarbeit

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Ich habe von 2020, in der Coronazeit, bis 2024 ein Studium in der Informatik an einer Hochschule abgelegt. In dieser Zeit hatte ich einmal den Moment, wo ich kurz vor dem Aufgeben war. Meine Eltern haben mir zu der Zeit Mut zugesprochen und ich habe es dann durchgezogen. Es war auch so, dass ich nie durch eine Prüfung durchgefallen bin und auf einen Zweier-Schnitt kam.

Dann fing es 2024 mit der Bachelorarbeit an, und ab hier fiel ich in ein tiefes Loch. Bei der Bachelorarbeit hatte ich von Anfang an Kommunikationsschwierigkeiten mit meinen Dozenten, angefangen bei der Themenfindung. Ich hatte auch den Fehler gemacht, die Arbeit zu früh anzumelden, obwohl die Struktur unklar war und nicht mit dem Dozenten abgesprochen war. Es sollte einfach perfekt werden. Durch diesen hohen Anspruch habe ich zu viel geplant, zu viele Kurse, Bücher und Artikel herausgesucht. In der Schreibphase hat der Dozent bei jedem Treffen meine Arbeit kritisiert und Verbesserungen gefordert, was meinen Anspruch noch höher machte. In der Schreibphase begann ich, in eine Lähmung zu fallen, und habe prokrastiniert. Ich konnte einfach nicht aus meinem Bett raus, weil ich eine große Angst vor dem Versagen hatte. Am Ende hatte ich natürlich nichts Brauchbares, vielleicht zehn Seiten und ein kleines Projekt. Der Dozent meinte dann zu mir, das wäre kein Problem, ich könnte im nächsten Semester die Bachelorarbeit mit dem gleichen Thema, nur mit einer umformulierten Forschungsfrage schreiben.

Also habe ich versucht, mich dieses Mal besser vorzubereiten, bevor ich etwas anmelde. Dies hielt ich für einen Monat durch, bis es wieder anfing mit dem Prokrastinieren. Bis ich dann 2025 am Ende des Semesters das erste Mal begriffen habe, dass etwas nicht mit mir stimmt. Es war wie ein Aufwachen, als wäre ich davor nur auf Autopilot gewesen. Da ich noch bei meinen Eltern lebe, habe ich mich bei Ihnen geöffnet. Davor habe ich sie immer angelogen und gemeint, ich schreibe meine Arbeit, was auch zu einem starken Rückzug führte. Meine Eltern meinten dann, ich solle versuchen, wieder am Leben teilzunehmen, bevor ich die Bachelorarbeit schreibe. Was erst funktioniert hat, aber ich hatte immer die Bachelorarbeit im Kopf und habe natürlich versucht, Dinge dafür zu lernen. Ich wurde immer verzweifelter. Ich habe eine so große Angst entwickelt, dass ich nicht mehr an meinen Computer konnte. Dadurch habe ich mich komplett unfähig gefühlt, selbst die kleinsten Dinge zu machen. Ich habe aufgehört zu essen und zu duschen. Nur im Bett verbracht mit negativen Dingen, die meinen mentalen Zustand noch schlimmer machten.

Dadurch sind meine Eltern eingeschaltet und haben einen Psychologen gesucht. Was natürlich nicht so leicht ist in der heutigen Zeit, weil alles überfüllt ist. Es wurde trotzdem einer gefunden und ich ging zu ihm. Das war alles sehr ungewohnt für mich, weil ich noch nie damit Probleme hatte. Diese Zeit war wieder auf Autopilot für mich. Ich hatte nur noch an Suizid gedacht als letzte Lösung.

Jeden Tag ein Gedankenkarussell, ob ich in diesem Bereich überhaupt arbeiten will, ob dieser Bereich überhaupt noch Zukunft hat durch KI. Wie viele Jahre ich verschwendet habe. Der Gedanke, dass, wenn ich abbreche, mein ganzer Fortschritt weg ist. Ob ich das nicht bereuen werde. Auch wenn ich dann neue Dinge anfange, werde ich sie dann auch abbrechen wie das Studium. Ich weiß einfach überhaupt nicht mehr, was ich will. Ich sehe keine Zukunft mehr und bin komplett verzweifelt.

Die Therapie hat nichts gebracht und ich hatte eine so große Blockade, dass ich nicht mehr dahin konnte, was zum Abbruch führte. Mein letzter Lichtblick war ein Soziotherapeut, der mich durch das ganze Jahr 2026 begleitet hatte nach dem Abbruch. Dadurch habe ich wieder angefangen, mit einer Tagesstruktur, bin spazieren gegangen, feste Schlafenszeiten. Hatte Höhen und Tiefen. Aber dadurch, dass die Semesteranzahl immer weiter hochgeht, und ich älter werde. Kommen zusätzliche Ängste hoch, es fühlt sich alles zu spät an. Ich bereue es, die Bachelorarbeit nicht durchgezogen zu haben beim ersten Mal. Zusätzlich hat mich der Soziotherapeut auch hängen gelassen, obwohl er mir immer versprochen hatte, nicht das Gleiche wie der Therapeut zu machen.

Ich bin jetzt wieder in einem Loch gefangen, ich habe wenig Hunger und kann das Haus nicht verlassen. Jeder sagt mir, ich solle erst wieder gesund werden. Da anfangen, wo ich 2026 daran gearbeitet habe. Es fühlt sich aber alles so langsam und sinnlos an. Nächstes Jahr werde ich dann 27. Keiner versteht, dass ich eine Perspektive oder einen Sinn benötige. Auch wenn ich die Bachelorarbeit schaffe, ich glaube nicht, dass ich in dem Bereich arbeiten werde. Ich weiß aber auch nicht, was ich sonst machen will. Wenn ich aber abbreche, habe ich doch die ganzen Jahre verschwendet. Vielleicht entwickle ich auch dadurch eine Mentalität, immer abzubrechen, wenn es schwer wird.

Ich fühle mich einfach nicht bereit für das Leben, als wäre ich kaputt. Ich erkenne mich überhaupt nicht mehr wieder. Die einzige Lösung, die für mich Sinn ergibt, ist Suizid. Aber selbst davor habe ich Angst und schiebe es vermutlich auf.


r/depression_de • • 22h ago

Suche nach Rat Seit Jahren antriebslos, innerlich angespannt und kaum Freude am Leben – kennt das jemand?

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Ich bin Ende 30 und habe eigentlich ein ziemlich gutes Leben. Einen anspruchsvollen Job, Freunde, eine Partnerin, Hobbys und genug Geld, um mir einiges leisten zu können. Trotzdem fühlt sich mein Leben oft unglaublich mühsam an. Ich kenne das schon seit meiner Jugend: Ich bin häufig körperlich erschöpft, mein Kopf fühlt sich langsam an und ich bekomme kaum etwas auf die Reihe. Gleichzeitig stehe ich innerlich permanent unter Strom, weil ich weiß, was ich alles erledigen müsste. Bei der Arbeit schiebe ich Aufgaben vor mir her, bis der Druck irgendwann so groß wird, dass ich sie unter enormem Stress erledige. Dabei bin ich durchaus leistungsfähig und fachlich selbstbewusst.

Aber auch im Privatleben passiert das. Ich mache Musik, treibe Sport, reise gern und habe soziale Kontakte. Trotzdem habe ich oft überhaupt keine Lust darauf. Selbst schöne Dinge fühlen sich wie Aufgaben an. Manchmal genieße ich sie, sobald ich dabei bin, aber oft verschwindet das gute Gefühl kurz danach wieder. Dazu kommen ständiges Grübeln, Selbstzweifel und das Gefühl, mein Leben nicht richtig zu nutzen. Auch meine Beziehung zerdenke ich häufig. Ich vergleiche mich mit anderen, bereue Entscheidungen aus meiner Vergangenheit und finde selten echte Zufriedenheit. In schlechten Phasen ist alles grau. Ich rauche, esse zu viel, hänge am Handy und fühle mich anschließend noch schlechter.

Ich habe bereits Psychotherapien gemacht und viel über meine Vergangenheit und meine Muster verstanden. Dieses Verständnis hat meinen Umgang mit solchen Phasen verändert: ich beiße mich mehr durch, mach Dinge "trotzdem" obwohl sie müsam sind. Aber mein Gemütszustand hat sich dadurch nicht grundlegend verändert.

Kennt jemand diese Mischung aus Antriebslosigkeit, innerer Anspannung und fehlender Lebensfreude? Habt ihr herausgefunden, was dahintersteckte? Und was hat euch tatsächlich geholfen – insbesondere, wenn Selbstreflexion und Therapie allein nicht gereicht haben?


r/depression_de • • 18h ago

Suche nach Rat Akutstation vermeiden in Krisen - Wie?

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Mir schwebt seit Wochen etwas rum im Kopf, aber ich traue mich nicht den ambulanten Pflegern oder Ergotherapie zu öffnen, obwohl ich noch merke, dass etwas in mir leben will.

Ich schaffe das aber alleine nicht.

Akutstation oder vollstationäre Aufenthalte haben alles immer verschlimmert. Telefonseelsorge hat in einer akuten Krise ebenfalls die Lage verschlimmert.

Die Angst vor einer Zwangseinweisung ist groß und deswegen weiß ich nicht weiter.

Hattet ihr eine ähnliche Situation, wo ihr einen stationären Aufenthalt/Zwangseinweisung verhindern konntet, trotz einer akuten Krise/Plan?


r/depression_de • • 18h ago

Mein Leben fühlt sich nach versagen an

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Hallo,

Ich weiß nicht, ob dass das richtige Forum ist. Aber ich weiß nicht, wohin ich mit meinen Gefühlen soll.

Ich bin so fertig mit meinem Leben. Ich habe einen Job im sozialen Bereich, der mich fertig macht. Wechseln zu was besserem geht nicht. Hab ich probiert. Ist überall gleich schlimm. Stunden reduziert habe ich. Mehr geht es aber nicht, da ich ja Rechnungen zahlen muss.

Auch versuche ich vergeblich eine Selbstständigkeit aufzubauen. Klappt nicht.

Ferner wieg ich 150kg. Habe starke schmerzen. Abnehmen klappt nicht. Vor spritzen hab ich angst.

Ich bin so gefangen. Ich habe keinen Lichtblick am Horizont. Wäre meine Mama nicht, wüsste ich nicht, ob ich noch da wäre. Sie ist meine größte Stütze.

Danke fürs Zuhören. Bitte seid lieb. Hatte jemand auch mal so ein loch und wie ist er hinausgekommen?


r/depression_de • • 21h ago

Depression Mein Kumpel hat ernste psychische Probleme und ich brauche eure Unterstützung

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Ich melde mich hier, weil ich nicht weiß wo ich eher schnell Ratschläge bekommen kann für meinen besten Freund, ich mache mir sorgen um ihn.

Gestern kam er zu mir und hat suizidgedanken geäußert indirekt und gefragt was wäre, wenn er nicht da mehr wäre. Er wohnt 3 Stunden von mir entfernt und ich kann nicht schnell zu ihm wenn was wäre.

Er ist sehr verzweifelt, weil er stark depressiv und psychisch krank ist und kein Arzt ihm helfen kann oder sagen, dass er einen Klinikaufenthalt braucht. Jedoch hat er keinen Platz, den er dringend bräuchte, er ist nicht mal auf einer Warteliste.

Er ist von Arzt zu Arzt gegangen, aber alle haben laut ihm körperlich nichts gefunden. Er sei wohl einfach depressiv, aber er isst kaum und schläft andauernd und ist dauer erschöpft. Sie können nicht diagnostizieren was er genau hat, auf jeden Fall Depression. Medikamente hat er auch erfolglos eingenommen, therapeutische Hilfe hatte auch ihm nichts geholfen. Ihm wurde gesagt, dass er sich selbst helfen müsste, aber das schafft er nicht und fühlt keine Freude mehr.

Durch diese Hilflosigkeit fürchte ich, dass sich sein Zustand verschlechtert, weil er nicht mal weiß was er genau hat und keinen Aufenthalt bekommt in einer Klinik auf die Schnelle. Er möchte definitiv, dass ihm geholfen wird, weiß aber nicht wie.

Was könnte er tun und was könnte ich tun? Danke euch!


r/depression_de • • 1d ago

Depression Wie startet man sein Leben neu nachdem man alles an die Wand gefahren hat?

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Hey,

Schreib grad weil ich nicht Schlafen kann, mein Nachbar hält mich Wach.
Ich bin seit jahren depressiv, mittlerweile fast 10 Jahre.

Hab etliche Therapien durch und Reha, war auch schon Stationär und Tagesklinik.
Hab die meisten Freunde verloren, kein Job und bin auch fast 10 Jahre Arbeitslos.

Schufa war bei 8 von 100, das letzte mal wo ich nachgeschaut habe.
Das einzige was noch steht, bin nicht vorbestraft.

Seit letzten Jahr der Therapieplatz weg ist, ging es so richtig den bach runter.
Der Sachverständige, hatte der erstmalingen beantragung von 50 stunde nicht zugestimmt.

Davor hatten wir kurzzeit therapie, für ein paar monate.
Ich hab zwar 3x mal versucht mit einen dringlichkeits Code ein neuen Therapieplatz zu bekommen, aber war nichts verfügbar, also hatte ich aufgegeben.

Mittlerweile habe ich komplett aufgegeben, die Wohnung is zugemüllt, mittlerweile laufen hier auch Kakerlaken rum, stören tut mich das nicht auch wenn ich mich dafür schäme.

Die Hausverwaltung tut nichts, gegen die Ruhestörungen, sodass der Schlafmangel und der unrelgemäßige Schlaf der Depression quasi in die hände spielt.
Darauf hab ich nun die Miete zu 50% kürzen wollen, da ich zu Depressiv war, hab ich einfach die Mietzahlung eingestellt.

Ich hab keine Lust mehr, hier stuck zu sein in der Wohnung, der Wohnungsmarkt is gefick, ich komme hier nich raus, kann nichtmal 7 Stunden am stück schlafen.
Angst vor der Zwangsräumung hab ich keine, eher ne erlösung.

Das Jobcenter bzw. das Fallmanagement hat mich mittlerweile auch aufgeben nach 3 Jahren.
Hatt jemand ein Ratschlag?


r/depression_de • • 1d ago

Klinikempfehlungen Depressionen, Angststörung unf Audhs?

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Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich meinen Alltag nicht mehr richtig bewältigen kann. Ich bekam letztes Jaht die Diagnose Autismus und Adhs und habe seit 2020 auch die Diagnose Depressionen und Angst- und Panikstörung mit Agoraphobie.

Ich bin niedergeschlagen, fühle mich leer und kann mich nicht um mich selbst kümmern. Da ich in der Vergangenheit bereits 2020/2021 und 2023 von zweimonatigen Intensivaufenthalten in psychosomatischen Kliniken sehr profitiert habe, möchte ich nun wieder diesen Schritt gehen.

Aktuell habe ich keine feste ambulante Therapeut:in, nur einen Psychiater.

Ich bin privat versichert und eigentlich arbeitet meine KK auch nur mit einer Auswahl von 12 Kooperationskliniken zusammen.

Davon sind aber viele so eingestellt, dass Autismus explizit ein Ablehnungsgrund ist. Man könne mich dort nicht "richtig" behandeln.

Die Klinik, in der ich zuvor war kommt leider auch nicht infrage, da es dort Probleme mit der Abrechnung durch die PKV gibt und Selbstzahlen keine Option ist!

Deswegen bin ich für jeden Tipp offen. 🫶🏻


r/depression_de • • 1d ago

Das Herbstwetter macht mich fertig

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r/depression_de • • 2d ago

Langeweile und Leere

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r/depression_de • • 2d ago

Depression Diese Einsamkeit ist iwann nicht mehr aushaltbar. Jemand den es ähnlich geht?

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Hey, ich habe schwere Depressionen und 2 sehr harte Jahre hinter mir. Ich war zusammengerechnet 6 Monate stationär und komme langsam wieder auf die Beine. Ich fühle mich trotz rausgehen und mich alleine ins Café setzen öfters so fucking einsam. Ich hasse es einfach..


r/depression_de • • 2d ago

Was ist Depression wirklich?

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Ich habe eine etwas komische Frage, die mir Menschen mit Depressionen beantworten können. Sie ist etwas schwierig zu formulieren.

Habt ihr in depressiven Episoden schlimmere Gedanken/ andere Gedanken bzgl kritischen Themen, die auf Fakten basieren?
Mein Beispiel: Ich habe immer wieder (gerade in den Tagen für meiner Periode) extremen Weltschmerz, habe Angst vor der Zukunft, zb aufgrund von der Klimakrise, KI, Krieg, Rente etc.
Dieser Schmerz lähmt mich extrem, ich bin hoffnungslos, habe keine Zukunftsperspektive mehr. Ich sehe dann keinen richtigen Sinn mehr in irgendetwas.
In anderen Zyklusphasen bin ich mir den Themen auch bewusst, aber versinke nicht so in ihnen.
Es sind ja auch nicht alle Menschen depressiv und hören auf Kinder zu bekommen, trotz der aktuellen Lage.
Ich bin verwirrt: Ist das einfach eine leider recht normale Reaktion auf die aktuelle Lage der Welt oder ist der Ursprung dieser (ich vermute) Depression in mir? Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Ich bin ganz gespannt eure Gedanken zu hören.
LG


r/depression_de • • 3d ago

Etwas Schönes - "Mutmachbriefe" - Ich suche eine Brieffreundschaft

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Hallo :) Ich bin 27 Jahre alt und habe seit Kurzem ein Postfach - Ich würde mich sehr freuen, wenn sich hier jemand findet, der/die in meinem Alter ist und Lust hätte, ganz altmodisch Briefe hin und her zu schreiben. Ich fände es schön, etwas Bestärkendes an andere zu verschicken und auch zu erhalten - vielleicht mag man gegenseitig mutmachende Gedanken oder Erlebnisse teilen oder ein bestimmtes Lied oder Gedicht verschicken, das man schön fand oder ein selbst gemaltes Bild... "Mutmachbriefe" - so würde ich sie nennen - das wäre meine Idee.

Ich bin auch psychisch erkrankt (sonst wäre ich ja nicht hier 😄 ), aber ich suche tatsächlich vordergründig eher keinen Austausch darüber, sondern ein gegenseitiges sich Kraftschenken, sich Bestärken, sich gegenseitig etwas Schönes geben. Ich suche etwas Poetisches. Etwas, worauf man sich freuen kann, wenn man in den Briefkasten sieht.

Ich würde mich freuen!

Liebe Grüße, Olivia


r/depression_de • • 3d ago

Unterstützung / Positives Was tut ihr um euch besser zu fühlen?

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Ich mache gerne Diamanten painting, malen nach zahlen oder Sachen anmalen.. naja das wars und wenn bei anmalen etwas schief läuft will ich am liebsten alles wegschmeißen..

Jetzt was ganz problematisch sein kann.
Ich schreibe mit dem KI Chats Boots wie neu „Charakter AI etc“
Was tut ihr denn? Ich brauche Tipps.


r/depression_de • • 3d ago

Suche nach Rat Ich habe keine Freunde mehr

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Hi. Es war irgendwie schwierig sich das einzugestehen aber ich merke im Moment so richtig, dass ich kaum noch ein soziales Netzwerk habe.
Ich habe mich die letzten Monate echt stark sozial zurückgezogen. Mit der Trennung meiner Ex Freundin habe ich so gefühlt meine einzige Verbindung verloren.
Aufgefallen ist es mir heute, als ich echt überlegen musste, wann ich das letzte Mal was mit jemandem in meinem Alter gemacht habe. Ich bin 27 und jedes Wochenende sieht bei mir im Moment einfach so aus, dass ich zu meinen Eltern fahre und dort irgendwie meine Zeit absitze. Ich gehe nicht in Bars, Clubs sowieso nicht, treffe mich aber auch nicht zum chillen, Fußball gucken oder sonst irgendwas. Ich habe auch so das Gefühl dass keiner mich so richtig „versteht“ und ich für niemanden eine wirkliche soziale Bereicherung bin.

Was ich mit diesem Post bezwecken will weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich möchte ich dass ich zumindest überhaupt irgendwo Kontakt zu Leute habe.


r/depression_de • • 3d ago

Wie fühlt sich eine Psychose an und kündigt diese sich an?

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r/depression_de • • 3d ago

Niedergeschlagenheit Ich will nicht so fühlen

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Ich (w22) leide seit 6 jahren unter schweren depressionen und auch bpd/borderline.

Ich hasse es wut, trauer, ängste, trauma und agressionen 20x intensiver zu spüren, like... ich halte es nicht mehr aus.

Seit fast 2 monaten habe ich meine eigene wohnung und ich bekomme nichts auf die kette....

Meine beziehung wohnt 3 stunden weit weg und mein bester freund 9 stunden. Ich habe keine kontakte in meiner nähe und ich fühle einfach viel zu viel, ich will nicht so sein, ich will normal sein, nicht allein sein, es ist als würde ich in der zeit gefangen sein ohne auch nur irgendwie voran zu kommen....


r/depression_de • • 3d ago

Suche nach Rat Wie mit zunehmender Einsamkeit klarkommen?

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Meine Freunde sind alle beschäftigt und außerdem bin ich mit wenigen von ihnen close. Alle fangen jetzt an zu studieren oder machen eine Ausbildung. Währenddessen wurde ich vor Kurzem gefeuert und mache aktuell eine Trennung durch. Ich fühle mich bei meinen aktuellen Freunden irgendwie unverstanden und habe Angst davor mit belastenden Themen zu ihnen zu kommen. Oftmals nehme ich dann eine eher beschwichtigende, beruhigende Rolle im Bezug auf meine Probleme ein, kann aber nicht offen darüber reden.
Kurzzeitig sah mein Leben wieder weniger grau aus, aktuell rutsche ich aber einfach immer weiter in die Isolation und befinde mich mitten in einer depressiven Episode. Was macht man da? Wo zur Hölle kann ich neue Leute kennenlernen? Alles Geschriebene über meine Freunde ist übrigens nicht abwertend gemeint, ich gebe ihnen nicht die Schuld dafür, keine Zeit für mich zu haben oder meinem Gefühl nicht verstanden zu werden.


r/depression_de • • 4d ago

Suche nach Rat Schwierigkeiten einen Therapieplatz zu finden

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Moin :3

Ich bin vor einigen Monaten in ein anderes Bundesland gezogen und konnte deshalb meine erste Therapie, wegen Depressionen, nicht fortsetzen :/

Ich suche jetzt also ein neuen Therapieplatz in SH oder Hamburg

Ich würde allerdings mich gerne auf ADHS und Autismus testen lassen und das bietet, zumindest hier in SH, kaum jemand an.

Außerdem bin ich trans, was es jetzt auch nicht einfacher macht einen Platz zu finden :(

Ich sollte auch noch erwähnen das ich schonmal aus anderen gründen zweimal in einer Tagesklinik vor einigen Jahren war aber da nur schlechte Erfahrungen gemacht habe und mir nicht geholfen wurde. Deshalb ist würde ich Tagesklinik nach Möglichkeit auch gerne vermeiden wollen.

Ich habe jetzt viele Absagen bekommen und bin langsam am verzweifeln.

Hat hier jemand Ratschläge, wie ich vielleicht doch noch ein Platz finden kann?

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag :3


r/depression_de • • 4d ago

Suche neue Freunde :) Nürnberg / Erlangen

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Hallo zusammen :) Falls nicht erlaubt einfach bitte löschen :)

Nach langer Zeit des Alleinseins aufgrund einer sozialen Phobie und mentalen Probleme habe ich beschlossen, mein Leben in die Hand zu nehmen und neue, ehrliche Freundschaften zu suchen :)

Ich bin 30 Jahre alt, männlich und komme aus der Nähe von Nürnberg.

In meiner Freizeit lese ich super gerne (am liebsten Fantasy oder Harry Potter Fanfictions), zocke zuviel League of Legends :), koche leidenschaftlich oder gehe einfach spazieren. Auch mag ich Animes. Manchmal gehe ich mit meinem Bruder in Escape Rooms oder Freizeitparks - ich bin für Neues also absolut offen :) Gerne können wir auch Games zusammen spielen oder so.

Aufgrund der sozialen Phobie fällt mir ein direktes Treffen anfangs sehr schwer. Für mich ist es daher überhaupt kein Problem und sogar sehr lieb, wenn man sich erst einmal über Wochen oder Monate hinweg online austauscht und sich ganz ohne Druck kennenlernt. Außer es ist ein direkter "Vibe" da :D Dann traue ich mir vieles viel früher.

Falls dich der Text anspricht schreib mir super gerne eine Nachricht! Ich freue mich auf dich :)


r/depression_de • • 4d ago

Suche nach Rat M14 ich habe Angst , und bin verzweifelt

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Hey Ich bin Elias 14 ,und ich bin momentan in so einer Phase wo ich nicht mehr weiter weiß.Ich bin ein overthinker ich denke viel zu viel nach ,über Situationen die schon längst vorbei sind ich denke diese Situation rauf und runter „was hätte ich besser machen solle?“ „was hat die Person gedacht ,als ich so und so gesagt habe ?“ Oder wenn ich weis es kommt eine Konversation auf mich zu denke ich (fake ) Szenarios aus um besser vorbereitet zu sein .Und ich habe schon viel in meinem Leben erlebt was mich sehr belastet wo ich ständig drüber nachdenken muss .Meine Mutter ist Alkoholikerin sie konnte sich schwer um mich und um meine 2 Geschwister kümmern mein älterer Bruder (18) und meine ältere Schwester (16) .Aber mein Bruder wurde irgendwann selber Drogenabhängig hat Kokain ,Tilidin und sowas genommen daher konnte er auch nicht für mich da sein.Und meine Schwester sie hat sich immer zurück gezogen hat mich nicht in den Arm genommen oder sonst was .irgendwann hatte ich eine Kontroll sucht bekommen ich brauchte die Kontrolle ich bin alle 10 min in das Zimmer meiner Mutter gelaufen um zu gucken ob sie noch atmet.Das selbe Spiel bei meinem Bruder ,ich musste nur noch funktionieren.Ich habe erst geschlafen solang alle anderen geschlafen haben damit ich mir keine Sorgen machen musste .das hat sich nartürlich auch auch schulische Leistung beeinträchtigt, ich brauchte Aufmerksamkeit habe sehr viel Scheiße gebaut . Und eines Tages hatte meine Mutter ein Schlaganfall,ich war alleine mit ihr ich habe denn Notruf gerufen ( das ist 2 Jahre her ) aber an mehr kann ich mich nicht mehr erinnern ein Psychologe geht davon aus das mein Kopf das verdrängt hat .Dadurch bin ich in eine Wohngruppe gekommen weil sie auch erfahren haben das meine Mutter eine alkolikerin ist .Jetzt sind 1,5 vergangen und ich lebe noch in der Wohngruppe mein Bruder lebt auf der Straße ist Magersüchtig und hat niemanden, kein Handy Nix .Ich weiß nicht ob er lebt und das nimmt mich sehr mit .Und meine Mutter ist immernoch abhängig nach dem Alkohol ihr Körper gibt schon Anzeichen das die Leber nicht mehr lange hält ,und meine Schwester darf bei ihr leben weil sie alt genug ist um selber zu entscheiden.Und es macht mich fertig wenn ich meine Mutter nach einem harten Schultag anrufe ,und sie bessofen ist .sie ist eine ganz andere Person ,sie wird nicht aggressiv aber gut gesagt „Dumm“ und es ist einfach eine Frage der Zeit bis sie irgendwann einschläft und nicht mehr aufwacht und es macht mir so Angst . Keiner von meinem Freunden wissen davon ,ich finde es peinlich es zu erzählen weil ich nicht will das sie denken das ich Aufmerksamkeit will . Und des so mehr Mann von sich erzählt ,des so verletzlicher ist man und ich möchte diese Macht nicht geben .Und unter mein Freundeskreis bin ich der glücklichste der positivste ,und für jeden da .Mir ist auch sehr sehr wichtig wie Leute mich sehen und das sie sich wohlfühlen in meiner Umgebung.Aber ich habe nachts das Gefühl das ich eigentlich für jeden denn ich kenne eigentlich nur eine Nebenrolle bin und eine 2 Option ,aber das ist normal .trozdem fühle ich mich einfach nur Leer und habe Angst vor der Zukunft .

Warscheinlich wird das niemand lesen ,weil es zu lang und uninteressant ist .aber irgendwie fühlt es sich schön an etwas zu erzählen was ein belastet auch wenn keiner zuhört.Trotzdem wenn irgendwer das liest ,würde ich mich über eine Antwort freuen.🫶


r/depression_de • • 4d ago

Erfahrungen mit Depressionen beim Partner

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Hallo zusammen,

ich bin normalerweise eher stiller Mitleser auf Reddit. Jedoch bin ich aktuell verzweifelt.

Meine Frau (zusammen seit 14 Jahren, verheiratet seit 11) leidet seit Ende unseres Sommerurlaubs (Mitte August) unter Depressionen. Zumindest vermuten wir das und eine KI sowie der Selbsttest der deutschen Depressionshilfe hat das ebenfalls so gedeutet.

Sie empfindet kaum noch schöne Gefühle. Sie schläft schlecht, hat viel abgenommen und ist unseren Kindern gegenüber sehr schnell gereizt.

Sie hat kommenden Dienstag ein Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten. Sobald ihr Arzt aus dem Urlaub zurück ist, wird dort auch ein Termin gemacht.

Nun zum Kern meiner Frage:

Hat hier jemand Erfahrungen und kann mir Rat geben, wie ich mit allem umgehen soll?

Ich mache mir den ganzen Tag Sorgen um sie. Sie beschreibt, dass sich ihre Gefühle für mich verändert haben. Genau erklären kann sie das nicht. Sie weint, weil es so ist. Sie möchte wieder normal empfinden und unsere Ehe wie früher führen.

Ich habe wahnsinnige Verlustängste, weil ich befürchte sie verlieren zu können. Meine Frau bedeutet mir alles und ich fühle mich so verdammt nutzlos, weil ich ihr nicht helfen kann.

Im Internet steht, dass es durchaus zu Depressionen dazu gehören kann, dass sie zwar weiß, dass sie mich liebt, diese Liebe aber nicht "abrufen" kann.

Ich würde mich über jegliche Unterstützung freuen, da ich aktuell nicht weiter weiß.