r/beziehungen • • 14d ago

Mod-Beitrag "Hand auf die Schulter Meme"-Kommentare

96 Upvotes

Hallo zusammen,

bislang sind wir mit dem oben genannten Thema eher nachsichtig umgegangen, obwohl unsere Regeln diesbezüglich eindeutig sind:

- Bilder, GIFs und Videos können grundsätzlich nicht in Beiträgen oder Kommentaren gepostet werden.

- Links zu entsprechenden Inhalten werden automatisch entfernt.

- Unsere Spam-Regel (Regel 11) nimmt ausdrücklich auch auf Fälle Bezug, in denen ein Meme in Textform beschrieben wird.

Allein der gestrige Moderationsaufwand hat jedoch ein Maß erreicht, das wir regelmäßig weder leisten können noch möchten.

Zur Erklärung: Diese Regeln existieren bewusst, weil wir nicht möchten, dass r/beziehungen zu einem Subreddit wird, in dem die ersten zwanzig Antworten auf einen Beitrag aus irgendwelchen Memes bestehen. Ich persönlich bin vermutlich ein ebenso großer Meme-Fan wie viele andere hier, aber das passt schlicht nicht zum Charakter dieses Subs.

Menschen schildern hier persönliche, häufig belastende Situationen und suchen Rat. Für viele ist bereits das Verfassen eines Beitrags mit erheblicher Überwindung verbunden. Sie sollen darauf vertrauen können, dass ihre Anliegen ernst genommen und in den Kommentaren angemessen gewürdigt werden, statt sich wie in einem Meme-Subreddit vorzukommen.

Zukünftige Verstöße gegen unsere Spam-Regel werden mit Banns geahndet. Dies umfasst grundsätzlich alle Kommentare, die darauf abzielen, Memes in Textform zu beschreiben oder darauf Bezug zu nehmen:

Dazu zählen beispielsweise:

*Hand auf der Schulter Meme*
„Wo ist das Meme?“
„Kann jemand das Meme posten?“

Dasselbe gilt für sinngemäß vergleichbare Kommentare, die bewusst auf eine Umgehung der Regel abzielen oder lediglich dem Zweck dienen, diese Regel in Frage zu stellen, wie etwa:

Wenn man es dürfte, würde ich hier jetzt das Meme posten
Warum ist das Meme hier nicht erlaubt? Es würde so gut passen!

Der erste Verstoß führt zu einem 14-tägigen Bann, der zweite zu einem permanenten Bann.

Vielen Dank für euer Verständnis!
Euer Mod-Team


r/beziehungen • • Jul 30 '26

Mod-Beitrag Regelanpassung zu Beiträgen im BIDA-Stil

61 Upvotes

Hallo zusammen,

vorweg: Wir mögen r/BinIchDasArschloch. Ich persönlich bin dort schon lange Mitglied und das Subreddit steht nicht ohne Grund in der Liste unserer Partner-Communities. Die Herangehensweise dort ist ein erfrischender Ansatz, um sich mit einer der häufigsten Fragestellungen überhaupt auseinanderzusetzen: "Habe ich mich in dieser Situation korrekt verhalten?"

Mit dieser Fragestellung an sich haben wir absolut kein Problem, andernfalls würde ein Großteil der Beiträge in diesem Subreddit gar nicht existieren.

Wir möchten euch aber darum bitten, in euren Beiträgen zukünftig auf den BIDA-Stil ("BIDA", "BDA", "NDA", "KAH", "ASA", "Info") zu verzichten. Der Grund ist hauptsächlich derselbe, aus dem auch fremdsprachige Beiträge untersagt sind: Diskussionen in diesem Subreddit sollen für die gesamte Community ohne unnötige Verständnisbarrieren offenstehen.

Beiträge im BIDA-Stil setzen voraus, dass man die Abläufe und Antwort-Kürzel aus r/BinIchDasArschloch bereits kennt. Wer sie nicht kennt, steht vor der Wahl: Nachfragen und sich als unwissend zu erkennen geben, oder den Beitrag schlicht ignorieren. Die meisten entscheiden sich im Zweifel für Letzteres, da es den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Mit der Regelanpassung möchten wir sicherstellen, dass sich niemand aus Mangel an Vorkenntnissen aus Diskussionen heraushält.

Diskutiert, wie immer, gerne in den Kommentaren.


r/beziehungen • • 3h ago

Unerwartete Trennung nach 8 Jahren ich bin ratlos.

43 Upvotes

Meine Freundin (w26) hat sich von mir (m27) nach 8 Jahren Beziehung getrennt. Vor 3 Wochen kam sie am Freitag Abend zu mir, frage ob wir reden könnten. Wir haben dann lange geredet, sie meinte sie muss nachdenken, ihre Gedanken sortieren und würde übers Wochenende zu einer Freundin fahren. (Wir wohnen seit 6 Jahren in einem gemeinsam renovierten Haus).

Sie gab mir noch einen Kuss als sie bei der Haustür rausging. Ich war das ganze Wochenende Nervös, hatte aber das Gefühl, dass wir unsere Probleme angehen und gemeinsam bewältigen können. Die ganze Woche bis Freitag war schön, wir hatten gemeinsame Zeit, haben am Donnerstag noch Bruschetta geteilt und am Freitag Vormittag hat sie mir noch lustige Bilder geschickt und schließlich hat sie mich ja am Freitag Abend noch geküsst...

Dann kam bis Montag Abend keine Reaktion, keine einzige Nachricht. Nur dann spät am Montag:

"Ich komme morgen um 17:00, dann können wir reden".

Ich war froh zu wissen wann sie heimkommt und hab mich fast schon gefreut. Und dann kam Dienstag 17:00.. sie kam nicht allein, sie hatte ihre Mutter mit.

Alles was sie mir sagte war: "Ich möchte es beenden". Alle Versuche von mir irgendwas zu sagen, fragen oder zu verstehen wurde sofort von ihrer Mutter geblockt mit den Worten:

"Was soll es bringen, wenn man es noch ein Monat versucht, dann passts vielleicht kurz wieder und dann gehts wieder jedem schlecht."

Ich hab das dann in dem Moment nicht mehr ausgehalten, vermutlich falsch, aber ich musste da weg.

Ich habe dann ein paar Tage vergehen lassen, viel Nachgedacht und mich bei ihr gemeldet. Sie möchte mich aber weder sehen noch mit mir reden weil sie sonst nicht abschließen kann.

Ich bin am Boden zerstört, ich habe mir mit dieser Frau meine Zukunft vorgestellt, wir haben ein Haus gebaut, einen gemeinsam Hund gehabt. Ich hatte ein Datum wann ich ihr ein Antrag machen wollte. Sie war die Liebe meines Lebens und ist es immer noch. Wir haben 8 Jahre alles geteilt und jetzt bekomme ich nichts mehr.

Ich habe in den letzten Wochen sehr viel reflektiert und über ihre Worte an diesem Freitag nachgedacht, ich habe gemerkt, dass ich viele Probleme und Wunden in unsere Beziehung mitgebracht habe. Diese muss ich für mich heilen das weiß ich. Aber muss sich dafür unser Weg trennen?

Ich weiß nicht mal wirklich wieso ich diesen Text hier schreibe, vielleicht hat jemand Tipps, Ideen, einen Satz der es für ein paar Minuten leichter macht.


r/beziehungen • • 1h ago

Ehe am Ende - wie anfangen mit der Scheidung

• Upvotes

Ich stehe am Anfang eine Scheidung die noch nicht ausgesprochen wurde. Die Angst vor Veränderungen und Ihre geselschaftliches Downgrade stehen hier glaube ich im Weg. Wir sind beide Mitte 30 haben zwei Kinder im Grundschulalter. Sie ist verbeamtet und ich in der freien Wirtschaft. Unsere Netto Verdienste liegen lediglich 300€ auseinander obwohl Sie Teilzeit macht und ich Vollzeit. Da ich mich selbst sortieren muss würde ich die Sachlage abschnittweise formulieren wollen:

Meine Frau

Wir haben uns bereits eingestanden dass wir uns nicht lieben. Wir funktionieren im Alltag und mit den Kindern relativ gut, also organisiert. Wir passen aber nicht zusammen, da Ihr Leben davon bestimmt ist wie Sie nach außen wirkt und das im Zweifel wichtiger ist als alles um Sie herum. Ich habe vorallem immer die liebevolle Seite bei Ihr vermisst die auf der Suche nach Geborgenheit und Vertrautheit ist. Tiefgreifende Gespräche die auch mal weh tun sind mit ihr nie wirklich möglich gewesen oder ich habe schlicht keinen Zugang zu ihr gefunden. Intimität ging nur von Ihr aus, meine Versuche wurden größtenteils im Keim erstickt. Probleme habe ich mit Ihrer Art der Erziehung der Kinder. Sie stellt Sie häufig bloß und macht sich über Sie lustig und/oder bestraft Sie. Ich hingegen tendiere dazu Kindern zu erklären was Sie falsch gemacht haben oder wie man an Probleme herangehen kann. Mittlerweile hat Sie die Erzählung in Ihrem Kopf gedreht und behauptet ich wäre nicht einfühlsam genug. Ich möchte eigentlich nicht dass Sie so mit Ihnen umgeht. Aber es wird sofort ein Band abgespult indem Sie mir aufzählt was ich alles falsch gemacht habe ubd mich ni ht einmischen soll. Es ist ein Muster in Ihrem Leben dass Sie die Schuld nie bei sich selbst sucht und grundlegend einen Weg findet warum Sie nichts falsch gemacht hat. Entschuldigungen fanden in den vielen Jahren der Ehe nie statt. Grundsätzlich hat Sie einen Weg gefunden mir alles verwerfliche anzuhängen. Was mich am Anfang noch zu Diskussionen verleitet hat, ist mir aber mittlerweile egal.

Unsere Eltern

Ihre Eltern sind sehr meinungsstark und auch penetrant dabei Ihre Meinungen anderen aufzudrücken. Ich erkenne gewisse Muster bei den Eltern wieder wie dass sie sich nicht entschuldigen können oder das nach außen hin saubere Image. Ich habe meinen Weg gefunden mit Ihnen zu kommunizieren und ich würde behaupten ich komme gut mit denen klar. Ich weiß aber dass im Falle der Scheidung ich komplett durch den Dreck gezogen werde von Ihnen und das Schlimmste bin was es auf diesem Planeten gibt. Das gebührt sich in einer solch sauberen Familie denke ich. Das ist irgendwie so eine Art Selbstverständnis bei denen. Sie werden die Kinder benutzen gegen mich und versuchen mich schlecht zu machen.

Meine Eltern werden hingegen nicht in der Lage sein das aufzufangen, Sie werden die schlechteren Großeltern nach außen hin bleiben, denn Sie werden auf diesen Schwanzvergleich verzichten. Grundsätzlich sind Sie für diese Situation auch zu weich.

Der Beruf

Ich bitte Sie seit Jahren zu tauschen. Ich gehe in Teilzeit und Sie in Vollzeit, das würde sich auch finanziell lohnen. Das lehnt Sie aber ab und scheint gleichzeitig mit den Kindern/Leben/Arbeit überfordert zu sein. Dinge wie ich solle nicht so viel arbeiten und mich mehr um das Haus und die Kinder kümmern sind an der Tagesordnung. Das ist paradox für mich zumindest in großen Teilen aber in Ihrer Denkweise irgendwo verständlich. Denn Teilzeit kommt nur in Frage wenn ich auch das gleiche verdienen würde.

Das Haus und die Ehe

Wie haben keinen Ehevertrag, ein gemeinsames Konto und sonst einen Kredit für das Haus. Keiner von uns beiden wird in der Lage sein das Haus alleine zu halten, also steht uns der Verkauf bevor. Das ist der Punkt den ich am entspanntesten sehe, da ich vielleicht Geld für den Neustart brauchen werde, mir es aber kein Problem bereiten würde das Auto oder gewisse Summen ihr zu überlassen. Da bin ich eher auf friedlich gestimmt, da ich finde dass sich um Geld zu streiten die niedersten Gelüste von Menschen hervorruft. Das würde mich anwidern. Wir wohnen weit weg von Familie und ich befürchte Sie wird versuchen zu Ihren Eltern zurück zu kommen um dort die Unterstützung zu bekommen.

Warum schreibe ich das alles so auf? Ich will klar machen, dass dieser Schritt mir Angst bereitet, weil ich mich in keinem der Punkte auf etwas zurückziehen kann was mkr Sicherheit gibt. Ich habe keine Rückzugspunkte in meinem Leben die mich Sicherheit spüren lassen. Ich stehe komplett alleine vor allem. Meine Frau wird sich in Ihrer Ehre gekränkt sehen und den Krieg beginnen. Sie wird von dem Mitbewohner zu meinem Feind, das weiß ich sicher.

Ich möchte eigentlich die Kinder haben und mich mehr in Ihr Leben einbringen als das ich das jetzt berufsbedingt kann. Hier für müsste ich aber Beruf, Wohnung und mein Geld komplett verdrehen. Sie hingegen kann überall arbeiten und einen sehr guten Lohn abgreifen und wenn Sie tatsächlich schafft sich mit Ihren Eltern zu vereinen, ist Sie in der viel besseren Position. Ich glaube die Kinder würden vielleicht sogar zu mir wollen wenn ich Ihnen erkläre, dass ich ähnlich Zeit für Sie aufbringen könnte wie Ihre Mutter es tut. Das Problem einen Job in dieser Konstellation zu finden, wird schwierig, ich könnte es aktuell bei mir durchsetzen mit dem Betriebsrat aber dann wird man mich versuchen zu gehen und ehrlich gesagt möchte ich nicht noch eine Baustelle aufmachen. Ich habe keine Angst vor der Scheidung, sondern dass Sie mir die Kinder nimmt (auch mental) und mich zum Problem deklariert. Ich bin darauf schlichtweg nicht vorbereitet und weiß nicht ob es überhaupt den richtigen Zeitpunkt hierfür gibt.

Wo fange ich am besten an mit dem Wissen dass Sie sofort anfangen wird die Hölle auf mich nieder regnen zu lassen? Kann/sollte man sich vorher mit einem Anwalt zusammensetzen um die nächsten Schritte zu besprechen? Ich weiß irgendwie keinen Ansatzpunkt.

Ich weiß dass es nur meine Sicht auf die Dinge ist und immer zwei zu der Geschichte gehören. Die Wahrheit über die Realität liegt sicherlich in der Mitte. Dessen bin ich mir bewusst.


r/beziehungen • • 46m ago

Beziehung nach Fremdgehen

• Upvotes

Meine Freundin (W31) ist mir (M37) nach über 6 Jahren Beziehung fremdgegangen und hatte eine Affäre mit einem ihrer Freunde. Ich wollte der Beziehung erst noch eine Chance geben, denn meine familiäre Situation gerade ist sehr belastend und sie hat mir klar gemacht, dass sie mich dabei unterstützt und an unserer Beziehung festhalten möchte. Aber trotzdem ist das Vertrauen hin. Bisher versuche ihr das nicht zu sehr zu zeigen. Die Beziehung ist allgemein über die Jahre sehr langweilig geworden und wir pflegen einen schlechten Kommunikations stil über unsere Gefühle und Ziele. Ich sage ihr viele Dinge nicht und glaube sie mir auch nicht. Es ist manchmal wie eine WG mit einer guten Freundin. Ihr Vertrauensbruch hat mich wach gerüttelt und ich weiß noch nicht wie es weitergehen soll. Es ist noch nicht lange her das ich von ihrer Affäre erfahren habe und heimlich kreist mir im Kopf alles. Ich habe seit dem Träume wie ich bei der Arbeit mit einer Kollegin intim werde. Ich denke darüber nach ihr das zurück zu zahlen, oder mit ihr Schluss zu machen und alles Hinzuwerfen oder letztendlich einfach mit ihr zu sprechen und zu gucken dass wir alles wieder hinkriegen.

Aber das Vertrauen ist hin und von dem was ich hier lese, wird das wohl auch für immer so bleiben. Was soll ich machen?


r/beziehungen • • 1h ago

Er lässt mich ein zweites Mal durch die Hölle gehen

4 Upvotes

Ich (26) weiß langsam nicht mehr, wie ich die Situation mit meinem Ex (26) einschätzen soll, und würde gerne wissen, wie ihr damit umgehen würdet.

Wir waren drei Jahre zusammen. Ich war seine erste Freundin und Beziehung. Mitte 2022 hat er sich von mir getrennt. Rückblickend muss ich sagen, dass ich damals sehr eifersüchtig und unsicher war. Ich wollte oft Kontrolle haben und habe ihm nicht das Vertrauen gegeben, das er verdient hätte. Ich habe zwar damals schon gesagt, dass ich mich ändern möchte, aber wirklich verstanden, wie sehr mein Verhalten unsere Beziehung belastet hat, habe ich erst später.

Was mich an der Trennung bis heute beschäftigt

Im Jahr 2022 war mein Ex auf Mannschaftsfahrt. Dort folgte er plötzlich einer Frau auf Instagram, die ihm ebenfalls folgte. Als er zurückkam, habe ich ihn gefragt, wer sie ist. Daraufhin hat er mit mir Schluss gemacht.

Ungefähr zwei Monate später war er mit genau dieser Frau zusammen. Ich habe davon nicht einmal durch ihn selbst erfahren, sondern über Instagram: Sie hatte ein Bild aus einem gemeinsamen Urlaub auf Mallorca gepostet.

Bis heute frage ich mich deshalb, ob zwischen den beiden bereits auf der Mannschaftsfahrt etwas gelaufen ist oder ob sich das erst danach entwickelt hat. Ich weiß es nicht sicher, aber die zeitliche Abfolge hat mich damals extrem verletzt.

Vor allem hat mich fertiggemacht, dass ich nach drei Jahren Beziehung offenbar nicht einmal ein offenes Gespräch darüber bekommen habe, sondern die neue Frau und die Beziehung quasi über Social Media entdecken musste.

Die Trennung und alles, was danach passiert ist, haben mich psychisch extrem aus der Bahn geworfen. Ich bin damals in eine schwere Depression gerutscht, musste mein Studium abbrechen und war wirklich sehr lange krank. Das hat mich über einen langen Zeitraum begleitet und ich leide bis heute unter den Folgen dieser Zeit.

Mir geht es inzwischen zum Glück wieder einigermaßen besser. Ich habe viel an mir gearbeitet und versucht, mein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Genau deshalb trifft mich das, was jetzt passiert ist, so extrem.

Der Kontakt nach der Trennung und meine Gefühle für ihn

Trotz der Trennung hatten wir über die Jahre hinweg immer Kontakt, weil wir im selben Gym trainieren und uns regelmäßig sehen. Ich wollte ihn lange zurück und habe in den vergangenen Jahren viel an mir gearbeitet, reflektiert und versucht, emotional reifer zu werden.

In den letzten Monaten ist unser Kontakt zeitweise wieder deutlich enger geworden. Wir haben nach dem Training lange geredet, waren spazieren und haben uns auch wieder körperlich angenähert.

Er hat mich nach drei Jahren überall entblockiert und mir gegenüber gesagt, dass es für ihn nicht komplett vorbei sei. Er könne sich vorstellen, sich wieder in mich zu verlieben, habe aber Angst, dass unsere alten Probleme zurückkommen.

Anfang Mai war ich zum ersten Mal seit Langem wieder bei ihm in der Wohnung. Wir haben zusammen gekocht, gegessen, ferngesehen, viel gelacht und waren intim. Es hat sich teilweise wieder sehr vertraut und beinahe wie eine Beziehung angefühlt.

Danach gab es allerdings einen Streit, weshalb ich zunächst nicht mehr wirklich bei ihm war. Kontakt hatten wir im Gym trotzdem weiterhin.

Vor ungefähr sechs Wochen war ich dann erneut bei ihm. Wir sind uns wieder nähergekommen und hatten Sex. Dadurch hatte ich natürlich wieder Hoffnung, dass wir uns vielleicht langsam annähern und irgendwann noch einmal eine Chance haben könnten.

Was in der Zwischenzeit mit anderen Männern war

Nach der Trennung habe ich tatsächlich nur einen anderen Mann an mich herangelassen. Mit ihm habe ich bis heute Kontakt. Allerdings ist zwischen uns bisher nie wirklich etwas passiert, und ich habe bis jetzt auch kein Treffen zugelassen. Obwohl ich teil verlangen danach hatte zu wissen wie es sich mit ihm anfühlen würde bzw. wie es ist anders behandelt zu werden.

Das lag vor allem daran, dass ich emotional irgendwie immer noch an meinem Ex hing. Ich war mir unsicher, ob zwischen uns vielleicht doch noch einmal etwas passieren könnte, und konnte mich deshalb nicht richtig auf jemand anderen einlassen.

Ich habe also über Jahre hinweg irgendwie an der Hoffnung festgehalten, dass mein Ex und ich vielleicht noch einmal zusammenfinden könnten. Während er sein Leben weitergelebt hat, habe ich mich bei meinen eigenen Entscheidungen immer wieder zurückgehalten, weil ich innerlich nicht wirklich loslassen konnte.

Und genau deshalb fühle ich mich jetzt teilweise verarscht. Ich habe das Gefühl, dass ich mir selbst so viele Möglichkeiten verbaut habe, weil ich emotional noch an ihm hing, während er möglicherweise längst jemand anderen kennengelernt hat.

Was gestern passiert ist

In letzter Zeit habe ich meinen Ex mehrmals gefragt, ob es eine andere Frau gibt. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, und wollte einfach eine ehrliche Antwort.

Er hat jedes Mal gesagt, dass da niemand sei und meine Vermutung mit meinem früheren Verhalten zusammenhänge. Er meinte sinngemäß auch, wenn er etwas mit einer anderen wollen würde, hätte er längst etwas machen können.

Einmal bin ich spontan bei ihm aufgetaucht, woraufhin er total ausgerastet ist. Mir ist bewusst, dass seine Wohnung sein Rückzugsort ist und ich seine Grenzen respektieren muss. Trotzdem hat mich seine Reaktion damals zusätzlich verunsichert.

Letzte Woche sagte er dann ziemlich plötzlich, ich solle ihn in Ruhe lassen. Ich fand das merkwürdig, wusste aber nicht, was dahintersteckt.

Gestern habe ich dann über die Instagram-Story einer Frau etwas gesehen, das mich völlig aus der Bahn geworfen hat. Sie hatte ein Bild gepostet, auf dem ich meinen Ex von hinten erkannt habe. Offenbar sind die beiden zusammen nach Dänemark gefahren.

Dänemark ist von uns aus ungefähr sieben Stunden entfernt. Deshalb frage ich mich natürlich, wie lange die beiden schon Kontakt haben und wie eng sie sich bereits sind. Ich weiß nicht, wann genau zwischen ihnen etwas angefangen hat oder wie ihre Beziehung zueinander aussieht. Aber für mich wirkt das nicht wie etwas, das man unbedingt mit jemandem macht, den man erst seit wenigen Tagen kennt.

Und genau hier kommt das, was mich so fertig macht: Es fühlt sich für mich an, als würde sich die Geschichte von 2022 fast eins zu eins wiederholen.

Damals war er auf Mannschaftsfahrt, danach kam die Trennung, und ungefähr zwei Monate später erfuhr ich über Instagram von einem gemeinsamen Urlaub mit genau der Frau, bei der ich schon vorher ein ungutes Gefühl hatte.

Jetzt habe ich ihn in letzter Zeit mehrfach gefragt, ob es eine andere gibt. Er hat es verneint. Letzte Woche sollte ich ihn plötzlich in Ruhe lassen, und gestern erfahre ich wieder über einen Instagram-Post, dass er offenbar mit einer anderen Frau verreist ist.

Wieder erfahre ich nichts direkt von ihm. Wieder muss ich mir anhand von Social Media selbst zusammenreimen, was möglicherweise los ist. Und wieder stehe ich da und frage mich, ob mein Gefühl von Anfang an richtig war und ob ich keine ehrliche Antwort bekommen habe.

Ich finde das einfach unglaublich verletzend und respektlos. Nicht, weil er mir nach der Trennung grundsätzlich keine andere Frau zugestehen würde – natürlich darf er sein eigenes Leben führen, und wir sind nicht offiziell zusammen. Sondern weil ich das Gefühl habe, dass er mir wiederholt etwas anderes sagt, als sein Verhalten vermuten lässt, und ich erneut auf diese Weise davon erfahre.

Das Verrückte ist meine eigene Reaktion darauf

Als ich damals 2022 von seiner Beziehung mit der anderen Frau und dem Urlaub erfahren habe, hätte ich wirklich bis zum Gehtnichtmehr geweint. Ich war am Boden zerstört und bin psychisch komplett abgestürzt.

Gestern war es ganz anders. Ich war geschockt und fand es einfach nur respektlos und unglaublich enttäuschend. Aber ich konnte irgendwie nicht weinen. Ich habe selbst damit gerechnet, dass mich das wieder völlig zerstören würde, aber meine Reaktion war überraschend anders.

Ein Stück weit empfinde ich sogar Erleichterung.

Ich glaube, weil ich mir zum ersten Mal denke, dass ich jetzt vielleicht wirklich loslassen und dem anderen Mann, mit dem ich noch Kontakt habe, eine Chance geben kann, ohne mich dabei schlecht zu fühlen oder das Gefühl zu haben, meinem Ex gegenüber irgendwie nicht loyal zu sein.

Vorher hätte ich das wahrscheinlich nicht gekonnt. Ich hätte immer noch gehofft, dass mein Ex und ich wieder zusammenkommen, und hätte mich wahrscheinlich schlecht gefühlt, wenn ich mich auf jemand anderen eingelassen hätte.

Jetzt merke ich, dass ich vielleicht nicht mehr so sehr an dieser Hoffnung festhalten muss. Gleichzeitig macht es mich traurig, dass ich überhaupt erst durch so eine Situation an diesen Punkt kommen musste.

Ich habe Jahre damit verbracht, an mir zu arbeiten, meine Gefühle für ihn nicht loszuwerden und mir immer wieder Gedanken darüber zu machen, ob wir noch eine Chance haben. Und während ich emotional irgendwie auf ihn gewartet habe, hat er möglicherweise längst jemand anderen in sein Leben gelassen.

Ich weiß nicht, ob es bedeutet, dass ich endlich anfange loszulassen, ob ich einfach unter Schock stehe oder ob ich emotional inzwischen so erschöpft bin, dass ich anders reagiere als früher

#Throaway-Account

Den Text habe ich aus Formulierungszwecken mit Hilfe von KI zusammenfassen lassen. Und dies kennzeichne ich hiermit.


r/beziehungen • • 1h ago

Moralisches Dilemma um Pflege und Wegziehen

3 Upvotes

Hallo,

hoffentlich passt der Beitrag in dieses Forum. Ich weiß nicht, was ich tun soll und stehe aus moralischer Sicht und eigener Perspektive in einer ziemlichen Zwickmühle.

Mein Verlobter m28 und ich w28 führen nun zum dritten Mal eine Fernbeziehung. Wir hatten nach der zweiten schon gesagt, dass wir absofort keine mehr führen, uns einen Lebensort suchen, ...

Nun war es so, dass er schon länger arbeitssuchend war und die Zahlungen in nächster Zeit eingestellt würden und er dadurch sehr unter Druck stand. Er hat sich unfassbar viel beworben auf unterschiedlichste Stellen im In- und Ausland. Zum Teil habe ich nicht wirklich mitbekommen, wo er sich beworben hat.

Dann kam eine Zusage aus der Schweiz für eine Elternzeitvertretung für ein Jahr. Ohne mit mir konkret darüber zu sprechen, hat er telefonisch schon zugesagt. Ab dem Moment dachte ich, dass er sich bereits eh für die Stelle entschieden hat und wenn ich nun dagegen sprechen würde, er a) weiterhin arbeitssuchend bleibt und b) unglücklich wird, weil das Angebot besonders gut war (140k Jahresgehalt). Er meinte zu mir nach der telefonischen Zusage, dass er ja noch keinen Vertrag unterschrieben hätte und ich doch noch was hätte sagen können.

Er hatte auch andere Zusagen hier in der Gegend, allerdings war die Bezahlung nicht annähernd so gut und das Arbeitsklima vermutlich auch nicht prickelnd.

Mein Problem ist: Mein Vater ist deutlich älter und pflegebedürftig, meine Mutter damit überfordert und sie war vor einigen Jahren selbst noch krebskrank. Ich hab hier ein Pferd, allerdings könnte man das auch mitnehmen.

Ich möchte aus mehreren Gründen nicht direkt mitziehen:

-es ist ein Jahresvertrag

-die Bewerbung dazu war stark angepasst

-meine Eltern insbesondere mein Vater ist ziemlich einsam und ich vermute, dass er nur noch wenige Jahre hat

-in die Schweiz zu ziehen fühlt sich nicht wie eine gemeinsame Entscheidung an

-ich habe mich sehr oft in der Beziehung nach ihm gerichtet und ich möchte nicht ständig hinterherhechten

Grundsätzlich hätte ich kein Problem mit der Schweiz, allerdings wehre ich mich innerlich dagegen aufgrund der oben genannten Punkte.

Freunde sehen das sehr unterschiedlich. Manche meinen sie könnten ihre Familie in so einer Situation auch nicht "zurücklassen", andere sagen, meine Eltern hätten ihr Leben schon gelebt und ich müsse keinen Beistand leisten, auch wenn die Situation schwierig ist.

Ich leide unter der Fernbeziehung. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll und jede Entscheidung fühlt sich endgültig an, daher bleibe ich gerade irgendwie einfach weiterhin flexibel mit einem Fernstudium...

Was würdet ihr tun? Wie seht ihr die Situation?


r/beziehungen • • 15h ago

Sie will vermutlich Schluss machen

19 Upvotes

Sie will übermorgen reden. Ich gehe sehr stark davon aus, dass sie sich trennen will. Fuck, geht's mir gerade beschissen.

Die Beziehung war zwar von Anfang an ziemlich einseitig und recht kalt, aber irgendwie habe ich sie trotzdem gemocht. Nur leider empfand sie vermutlich deutlich weniger für mich.

Ich weiß auch nicht, warum ich das hier gerade schreibe. Hatte auch nie allzu viel Erfolg bei Frauen und nicht allzu viele Erfahrungen mit Trennungen. Deshalb nimmt mich das gerade extrem mit.

PS.: M32, W27, 1,3 Jahre etwa


r/beziehungen • • 14m left

Partnerin macht Drama, weil ich statt auf den Urlaub zu verzichten mit Freunden fahre

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Throwaway-Account.

Ende November fliege ich (m31) für zwei Wochen nach Vietnam. Ich habe in dieser Zeit Geburtstag und normalerweise kommt meine Freundin (w30) mit. Wir sind seit 5 Jahren zusammen.

Dieses Jahr meinte sie, dass sie sich in dieser Zeit nicht freinehmen könnte, weil ein großes Projekt ansteht und sie das Team anleiten muss. Ich habe ihr angeboten, dass wir das auch etwas nach hinten verschieben könnten, aber das wollte sie nicht, weil dann weniger Zeit für die alljährlichen Weihnachtseinkäufe wäre. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich trotzdem fahren möchte und da war sie schon genervt und meinte sowas wie "wenn es denn sein muss".

Sie war die ganze Zeit über mehr oder weniger in die Planung involviert, wusste was ich wann und mit wem plane. Ich war davon ausgegangen, dass alles gut sei.

Bis sie vergangenen Sonntag eine Szene vor ihren Eltern machte, bei denen wir zum Essen waren. Die beiden wollten eigentlich nur wissen, ob einer von uns sie zu einem Weihnachtsessen außerhalb fahren könnten, damit sie dort beide ein Glas Wein trinken können. Der Termin fällt in die Zeit, in der ich nicht da bin. Da explodierte meine Freundin und warf mir ungehalten vor, dass ich ohne sie in den Urlaub fahren würde, anstatt darauf zu verzichten.

Ich war ziemlich sprachlos, denn sie hat während der gesamten Planung nicht ein Wort darüber verloren, dass ich ohne sie in den Urlaub fahre und sie sich daran stört. Finde ich auch übertrieben von einer Frau, die jeden Sommer zusammen mit ihren Eltern und ihren beiden Schwestern aber ohne Partner zwei Wochen in Schweden verbringt.

Sie ist total bockig und will auch nicht weiter darüber reden, zeigt mir aber die kalte Schulter. Ich habe dafür wenig Verständnis, weil sie selbst immer gesagt hat, dass sie Streitigkeiten vor dem Schlafengehen geklärt hätte, sodass man ruhig einschlafen kann. Mir kommt das gerade gar nicht geklärt vor. Frage ich, was genau sie von mir erwartet, bekomme ich keine Antwort.

Was für ein krankes kleines Machtspielchen zieht sie da ab?


r/beziehungen • • 0m ago

Austausch gefragt;):

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Ich bin 41 Jahre alt und habe gerade festgestellt, dass es für meine "Beziehungshaltung" einen Begriff gibt - monogamer Beziehungsanarchist 😅.

Gibt es Menschen in meinem Alter die diese Haltung teilen?

Aufgrund der Redditregelungen, es geht um den reinen Austausch


r/beziehungen • • 6h ago

Trennung

2 Upvotes

Wir (m24 & f22) sind jetzt seit über einem Jahr zusammen und haben uns diesen Juni (kulturell bedingt, aber auch weil wir beide es wollten) verlobt. Am Anfang der Beziehung gab es von meiner Seite aus kleine Phasen von Eifersucht und Unsicherheiten – vor allem, was ihr Ausgehen, Clubbing und ihre Social-Media-Aktivitäten wie Instagram anging. Ich hab das intensiv reflektiert, Verantwortung dafür übernommen und meine Einstellung im Kopf geändert und mich dafür entschuldigt. Das Problem ist nur: Da es in letzter Zeit zu keinen passenden Situationen kam, konnte ich ihr das bisher im Alltag noch nicht wirklich beweisen. Bei ihr ist aus dieser früheren Zeit eine tiefe Anspannung hängengeblieben. Sie meint bis heute, dass sie deshalb das Gefühl hat, bei mir „nicht zu 100 % sie selbst sein zu können“ und ihr Verhalten ständig hinterfragen zu müssen.
Daraus hat sich in letzter Zeit unser eigentlicher Hauptkonflikt entwickelt. Sie ist vom Typ her extrem extrovertiert und outgoing – sie braucht Singen, Tanzen, Feiern und diese typische Party-Energie. Ich bin genau das Gegenteil: ruhig, geerdet, verlässlich und jemand, der Stabilität sucht. Bevor das jetzt so rüberkommt als wäre ich introvertiert: Ich gehe selbst auf social events etc. aber bin trotzdem eher der ruhigere von uns beiden. Jetzt vergleicht sie unsere Beziehungsdynamik dauernd mit dem unbeschwerten, ausgelassenen Spaß aus ihrer Mädelsgruppe und befürchtet, dass ihr genau diese Leichtigkeit in einer Ehe fehlen wird. Sie hat die Erwartungshaltung, dass ein Partner gleichzeitig der verlässliche Ehemann, der beste Freund und eine Vaterfigur sein muss, der genau dieselbe Party-Energie mitbringt wie ihre Freundinnen. Wenn ich sage, dass ich meine ruhige Grundpersönlichkeit nicht verstellen werde, meint sie, sie wolle „ihre Standards für eine Ehe nicht senken“.
Wegen dieser Zweifel und ihren Zukunfts- und Eheängsten hat sie schließlich vorgeschlagen, eine Beziehungspause zu machen. Ich hab ihr klar geschrieben, dass ich bereit bin für uns zu kämpfen, aber auch mit einer Trennung leben kann, wenn ihre Zweifel überwiegen. Sie hat darauf geantwortet und hat der Pause zugestimmt.

Für mich habe ich mittlerweile vier klare Outcomes für das Gespräch am Ende der Woche definiert:

  1. ⁠Sie sieht es ein: Sie schnallt, dass ihre Erwartung unmöglich von einem einzelnen Mann erfüllt werden kann und dass eine Ehe was anderes ist als eine Mädelsgruppe —> Wir bleiben zusammen und arbeiten dran.
  2. ⁠Sie beharrt drauf: Sie sagt weiterhin, dass das ihre Standards sind und ihr Mann genauso outgoing sein muss wie sie —> Wir machen Schluss.
  3. ⁠Es ist ein fauler Kompromiss: Sie sagt zwar, sie sieht es ein, aber ich merke, dass sie eigentlich nur zähneknirschend nachgibt und mir meine ruhige Art später wieder vorhalten wird —> Ich mache Schluss.
  4. ⁠Sie kommt mir so eher kalt rüber: Wenn sie mir im Gespräch kommt mit „War eh entspannt, die Pause war nur für dich da damit du runterkommst“ oder beiläufig meint „Ja nicht schlimm wenn sich Wege trennen“, fühle ich mich null geliebt und als ob nur ich kämpfe —> Ich mache Schluss

r/beziehungen • • 33m ago

Nach schwerer Häuslicher Gewalt, gesunde Beziehung?

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Hallo zusammen, ich brauche dringend mal ein bisschen Rat und würde gerne wissen, ob jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Ich (w21) bin seit ungefähr zwei Monaten mit meinem Freund (m25) zusammen und wir sind wirklich sehr glücklich miteinander. Unsere Beziehung ist unglaublich gesund. Er hat mich noch nie angeschrien, beleidigt oder anderweitig schlecht behandelt. Wir streiten eigentlich so gut wie nie, und wenn es mal ein Problem gibt, können wir ruhig darüber reden und kommunizieren, ohne uns gegenseitig zu verletzen.

Ich habe ihm von Anfang an erzählt, dass ich aus meiner vorherigen Beziehung einiges an Trauma mitgenommen habe. Mein Ex hat versucht, mich mit einer Waffe zu ermorden. Ich habe während dieser Beziehung unter schwerer häuslicher und psychischer Gewalt gelitten und dadurch eine PTBS entwickelt. Auch unabhängig davon habe ich eine sehr schwere Vergangenheit hinter mir.

Morgen, am 29.10.2026, ist es genau ein Jahr her, dass dieser Vorfall mit der Waffe passiert ist. Seit einiger Zeit merke ich, dass mich das emotional mehr belastet, als ich mir eingestehen möchte. Ich habe manchmal wirklich schlimme Gedanken und Angst. Obwohl mein jetziger Freund mir überhaupt keinen Grund gibt, an ihm zu zweifeln, habe ich tief in mir die Angst, dass es irgendwann auch mit ihm so enden könnte. Ich habe teilweise extrem Angst vor Streit, selbst wenn es gar keinen Anlass dafür gibt.

Ich möchte ihm ehrlich sagen können, wenn es mir schlecht geht, aber gleichzeitig habe ich Angst, ihn damit zu belasten. Ich möchte nicht, dass er das Gefühl bekommt, ständig auf mich aufpassen oder meine Vergangenheit für mich auffangen zu müssen. Er ist wirklich ein toller Mann, hört mir zu, ist für mich da und unterstützt mich. Wir haben viele gemeinsame Interessen und Hobbys und ich fühle mich eigentlich unglaublich wohl bei ihm. Gerade deshalb möchte ich nicht, dass meine Vergangenheit unsere Beziehung belastet.

Ein weiteres Problem ist, dass er manchmal das Gefühl hat, ich würde ihm nicht richtig zuhören. Das verletzt mich, weil ich ihn wirklich gerne höre und mich für das interessiere, was er erzählt. Seit meiner letzten Beziehung fällt es mir allerdings extrem schwer, einfach zuzuhören, ohne direkt etwas dazu sagen oder meine eigenen Gedanken einwerfen zu müssen. Ich merke selbst, dass ich ihm manchmal ins Wort falle oder etwas ergänze, obwohl ich das gar nicht böse meine.

Dazu kommt, dass ich durch meine PTBS sehr vergesslich und verpeilt geworden bin. In meiner Therapie wurde mir erklärt, dass mein Körper erst langsam aus diesem dauerhaften Überlebensmodus herauskommt. Ich versuche, das alles zu verstehen und daran zu arbeiten, aber manchmal bin ich einfach frustriert mit mir selbst.

Ich möchte meinem Freund eine gute Partnerin sein. Ich möchte ihm zuhören, ihm vertrauen können und unsere Beziehung genießen, ohne ständig Angst vor Dingen zu haben, die er mir bisher nie angetan hat. Gleichzeitig weiß ich, dass Heilung nicht von heute auf morgen passiert und ich meine Vergangenheit nicht einfach abschalten kann.

Deshalb meine Fragen an euch:

Wie kann ich meinem Freund zeigen und erklären, dass meine Ängste nichts mit seinem Verhalten zu tun haben, sondern mit dem, was mir früher passiert ist?

Wie kann ich ehrlich mit ihm darüber sprechen, wenn es mir schlecht geht, ohne das Gefühl zu haben, ihn ständig mit meinem Trauma zu belasten?

Habt ihr Tipps, wie ich lernen kann, besser zuzuhören und meinem Partner nicht ständig ins Wort zu fallen?

Hattet ihr nach einer gewalttätigen Beziehung auch in einer gesunden Beziehung Angst, obwohl euer Partner euch nie einen Grund dafür gegeben hat? Und wenn ja, wie seid ihr damit umgegangen?

Ich möchte wirklich an mir arbeiten, sowohl für mich selbst als auch für unsere Beziehung. Ich liebe es, dass ich endlich jemanden an meiner Seite habe, der mich gut behandelt, und ich möchte lernen, diese Sicherheit auch irgendwann wirklich fühlen zu können, anstatt ständig Angst zu haben, sie wieder zu verlieren.
Ich freue mich über jeden ehrlichen Rat und auch über Erfahrungen von Menschen, die etwas Ähnliches durchgemacht haben. ❤️


r/beziehungen • • 1h ago

Mein Freund investiert kaum Zeit in unsere Beziehung, geht aber ständig mit seinen Freunden feiern – übertreibe ich?

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Hallo zusammen,
ich (w27) bin seit ungefähr 3 Jahren mit meinem Freund (m28) zusammen und weiß momentan ehrlich gesagt nicht mehr, wie ich mit unserer Beziehung umgehen soll.
Ich habe zunehmend das Gefühl, dass ich in seinem Leben keine wirkliche Priorität bin. Unsere gemeinsame Zeit besteht oft nur aus kurzen Momenten zwischendurch. Wenn wir uns sehen, bleiben wir meistens zu Hause, essen etwas und sitzen auf dem Sofa. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber mir fehlen richtige Dates, gemeinsame Erlebnisse und vor allem das Gefühl, dass er sich bewusst Zeit für mich nehmen möchte.
Ich habe ihm schon mehrfach gesagt, dass ich mir wünsche, dass wir mehr zusammen unternehmen und er auch mal von sich aus etwas plant. Ich möchte nicht immer diejenige sein, die Vorschläge macht und darum bitten muss, dass wir etwas Schönes zusammen machen. Ich wünsche mir einfach, dass er selbst Initiative zeigt und mir das Gefühl gibt, dass er gerne Zeit mit mir verbringt.
Was mich besonders verletzt, ist der Kontrast zu seinem Verhalten gegenüber seinen Freunden. Er geht teilweise exzessiv feiern und ist dann bis sieben Uhr morgens unterwegs. Diese Woche hat er bereits wieder dreimal abends etwas mit seinen Freunden vor. Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass er Freunde hat und etwas ohne mich unternimmt. Im Gegenteil, ich finde es wichtig, dass beide ihr eigenes Leben haben. Aber wenn es darum geht, mit mir etwas zu unternehmen, heißt es seit ein bis zwei Monaten, dass er kein Geld für Dates hat. Das tut weh, wenn ich gleichzeitig sehe, dass er für Unternehmungen mit seinen Freunden offenbar Zeit und Geld aufbringen kann. Es geht mir dabei nicht darum, dass er mich ständig zum Essen einladen oder viel Geld ausgeben soll. Man kann auch kostenlose oder günstige Dates machen. Mir geht es um die Bereitschaft, überhaupt etwas gemeinsam zu planen.

Ich habe inzwischen das Gefühl, dass ich meine Bedürfnisse immer wieder erklären muss, ohne dass sich langfristig etwas ändert. Ich möchte nicht ständig darum kämpfen müssen, dass mein Partner Zeit mit mir verbringen möchte. Gleichzeitig liebe ich ihn natürlich und finde es schwierig, mich emotional von ihm zu distanzieren.
Deshalb habe ich mich in letzter Zeit gefragt, ob ich anfangen sollte, mich mehr zurückzuziehen und meinen Fokus wieder stärker auf mich selbst zu legen, anstatt ständig darauf zu hoffen, dass er sich verändert.

Meine Fragen an euch:
Sehe ich das zu eng und erwarte ich zu viel von einer Beziehung?
Wie würdet ihr damit umgehen, wenn euer Partner regelmäßig Zeit für Freunde und Feiern findet, aber gemeinsame Unternehmungen in der Beziehung kaum stattfinden?
Würdet ihr euch emotional zurückziehen und schauen, ob von ihm aus etwas kommt, oder wäre das für euch bereits ein Zeichen, dass die Beziehung nicht mehr funktioniert?
Kann sich so etwas noch ändern, wenn man die eigenen Bedürfnisse bereits mehrfach angesprochen hat?
Ich möchte ihm weder seine Freunde noch sein eigenes Leben nehmen. Ich möchte mich in meiner Beziehung einfach auch wichtig und gewollt fühlen und nicht das Gefühl haben, dass für alle anderen Dinge mehr Energie übrig ist als für uns.
Danke fürs Lesen!


r/beziehungen • • 15h ago

Wieso tut sich mein Kumpel das an?

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Kontext: ich zwei enge gute Freunde. wir sind alle über 30. Vor gut 1,5 Jahren ist einer meiner (w, 33) engsten (m, 39) der zwei Freunde mit einer Dame (w, 31) zusammengekommen und seitdem geht es irgendwie bergab mit ihm, ich mache es mal kurz:

Er übernimmt ihre Sichtweisen und Argumente (Beispiel: sie hat Probleme und Ängste, die sie auf ihn projiziert, z.B. hat sie Probleme mit ihrer Wohnumgebung auf seine Wohnumgebung projiziert und ihn dann dazu gedrängt, dass er umzieht, denn sonst könne sie nicht mehr zu ihm kommen).

Sie hat sein Mobiliar (sogar das Geschirr) schlecht geredet bzw. kritisiert und ihm Neues bestellt und ihm neues Geschirr und neue Schränke bestellt, noch bevor sie zusammengezogen sind. Auch hat sie ihn gefühlt neu eingekleidet (es gibt quasi ein Stil vorher und ein Stil nachher).

Nach gut 10 Monaten ist er zu ihr gezogen (ich würde sagen pro Person haben sie jeweils jetzt die Hälfte an Wohnraum, aber sie zahlt 50 % weniger Miete, er exakt so viel wie vorher). Seine Sportgeräte haben keinen Platz mehr, die hat er verkauft. Auf die war er immer so stolz. Seine Sportmitgliedschaften hat er auch aufgegeben.

Er hat inzwischen 15 Kilo zugenommen. Ich glaube, dass ihn das fertig macht, da er immer sehr auf seine Ernährung geachtet hat und ich meine, dass es echt schlimmer geworden ist, was nicht gut ist, da er früher auch mal eine Essstörung hatte.

Wir fahren regelmäßig alle einmal im Jahr ohne Partner bzw. Partnerin als Freunde zusammen für zwei Wochen in den Urlaub. Sie macht das auch. Seitdem die beiden zusammen sind ist er eigentlich jeden Tag im Urlaub zweimal mit ihr am Facetimen und teilweise nur am Texten, eine Anwesenheit physisch im Urlaub ist zwar gegeben, mental ist er raus. Dabei habe ich einmal mitbekommen, wie sie ihm ein schlechtes Gewissen gemacht hat, dass er jetzt nicht bei ihr sei, obwohl sie es ja so schwer habe (es ging dabei darum, dass sie irgendwen auf der Straße gesehen hat, den sie nicht leiden kann). Zudem feiert er seine Geburtstage nicht mehr, wenn dann sind sie nur zu zweit. Dazu hatten wir immer zu Weihnachten rum einen Stammtisch, nachdem das gesamte Familienprogramm durch war und er ist nicht mehr dabei. Das gleiche gilt für Silvester. Er ist bei all diesen Dingen jetzt immer raus und macht nur etwas mit ihr zu zweit. Teilweise finde ich es okay/normal, teilweise aber irgendwie nicht (es sei dazu gesagt: die meisten in unserem Kreis integrieren ihre Partner bzw. Partnerinnen in den Kreis auf die eine und andere Weise und es hat immer gut geklappt bisher

Ich persönlich (und der Rest des Freundeskreises) habe(n) sie nur 2 mal getroffen, zugleich versuchen wir sie jedes Mal mit einzuladen. Wir versuchen wirklich offen zu bleiben, denn ich glaube "nun gut, vielleicht kennen wir sie einfach nur noch nicht gut genug", aber er scheint auch nicht wirklich ein Interesse daran zu haben sie einzubinden.

Ein gemeinsamer Kumpel (quasi sein engster Buddy) hatte schonmal mit ihm geredet, immer mal wieder Sorgen bekundet bzw. einfach das offene Gespräch gesucht und ihm deutlich gemacht, dass er hinter ihm steht, aber daran zweifelt, dass sie ihm gut tut.

Nun die Frage an euch: warum tun sich Männer das an? Ich sehe von außen zu und bekomme schon eine Krise. Wieso nicht lieber Single bleiben, als sich selbst so zu verlieren? Oder interpretiere ich das falsch?

Aktuell diskutieren wir auch, wie wir im kommenden Jahr unseren Urlaub planen und wie wir mit ihm umgehen sollen, weil keiner mehr Bock hat, dass er unter diesen Umständen mitkommt.


r/beziehungen • • 6h ago

Beste Freundin verhält sich total komisch.

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Hi zusammen,
ich (m17) brauche dringend mal einen Rat. Es geht um meine beste Freundin (w17).

Wir verstehen uns schon super lange richtig gut und mir liegt extrem viel an unserer Freundschaft.
In letzter Zeit hat sich ihr Verhalten mir gegenüber aber komplett verändert.

Sie sucht plötzlich ständig Körperkontakt (sucht extrem meine Nähe, umarmt mich viel länger, ist generell sehr touchy) und nennt mich neuerdings auch „Babe“ und solche Sachen.

Das Problem ist: Von meiner Seite aus sind da absolut keine Gefühle, die über Freundschaft hinausgehen. Ich würde sie eigentlich gerne abweisen und ihr klare Grenzen setzen. Aber ich habe totale Angst, dass es dadurch super cringe oder weird zwischen uns wird und ich am Ende unsere ganze Freundschaft damit zerstöre. Weil ich das auf keinen Fall will, „ertrage“ ich ihr Verhalten im Moment einfach stumm und lasse es über mich ergehen, obwohl ich mich damit total unwohl fühle.

Auf Dauer kann ich das aber nicht so weiterlaufen lassen. Hat jemand schon mal eine ähnliche Situation erlebt? Wie sage ich ihr am besten und schonendsten, dass ich das nicht möchte, ohne dass es danach komisch zwischen uns wird?


r/beziehungen • • 4m left

Beziehung perfekt, aber ich will meine Freiheit zurück

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Ich bin M31.

Der einzige echte Sinn, den ich in einer Beziehung sehe, sind Kinder und eine Familiengründung. Abgesehen davon ist der einzige wirkliche Vorteil für mich die körperliche Nähe, da diese allgemein etwas sehr Wichtiges für den Menschen ist.

Meine Freundin (W31) lebt mittlerweile seit fünf Jahren mit mir zusammen. Es ist insbesondere dadurch entstanden, dass sie weiter weg gewohnt hat und es zunächst keinen Sinn gemacht hätte, wenn sie sich hier in der Nähe eine eigene Wohnung gesucht hätte. So sind wir letztendlich beim Zusammenleben bei mir geblieben.

Ich sehe darin eigentlich nur Nachteile. Durch das tägliche Zusammenleben und den engen Kontakt gehen der allgemeine Reiz und das Verlangen nacheinander verloren.

Es fühlt sich schon seit Jahren viel mehr wie eine gute, freundschaftliche WG an. Sex hatte für mich auch nie einen großen Stellenwert. Zu viel Nähe fühlt sich irgendwann einfach anstrengend an.

Ohne Kinder fehlt mir irgendwie der Sinn im Zusammenleben, aber mit Kindern würde ich gerne noch zumindest ein paar Jahre warten.

Sie ist allgemein die beste Frau, die ich mir nur vorstellen kann. Sie hat mir bisher keinen einzigen Grund gegeben, Schluss zu machen. Wir streiten nie, es herrscht Harmonie und wir verstehen uns perfekt. Sie kocht, putzt und sagt auch nicht Nein zu Dingen wie einem BJ, solange es nicht gerade täglich mehrere sein sollen.

Sie hat allerdings mein Arbeits- und Kreativzimmer eingenommen, in dem ich früher oft an Hobbys und Projekten gearbeitet habe. Früher habe ich in meiner Freizeit gerne alles Mögliche gemacht, von Kunst über Musik und Sport bis hin zu Online-Projekten.

Sie macht gerade eine weitere Online-Ausbildung und hat auch wichtige Online-Projekte, weshalb sie das Zimmer mehr braucht als ich.

Ich kann mich allgemein aber nur kreativ und produktiv entfalten, wenn ich komplett alleine bin und meine eigene Umgebung dafür habe.

Deshalb verbringe ich seit Jahren meine Freizeit zum ersten Mal praktisch nur noch im Wohnzimmer am Smartphone.

Sie sieht uns allgemein als Einheit. Wenn ich etwas unternehmen möchte, beispielsweise mit Freunden rausgehen, will sie in den meisten Fällen mitkommen.

Für sie bin ich ihre komplette Welt und ihr Lebenssinn. Deshalb würde sie unter keinen Umständen getrennt wohnen wollen.

Sie ist auch bereit, sich in der Wohnung in allen möglichen Aspekten anzupassen, beispielsweise ihre Online-Ausbildung und Arbeit ins Wohnzimmer zu verlegen. Das würde für mich allerdings nicht viel ändern.

Das einzige Thema, das sie komplett aus der Bahn wirft und gegen das sie sich mit allen Mitteln wehrt, sind getrennte Wohnungen. Sie will um jeden Preis für den Rest ihres Lebens mit mir zusammenwohnen. Wenn das nicht so wäre, wäre es für sie der einzige Dealbreaker in unserer Beziehung.

Ich hatte deshalb auch schon Phasen, in denen ich Schluss machen wollte. Sie sagt dann aber immer, dass es doch gar kein echtes Problem gebe und sie nicht freiwillig gehen werde.

Ich möchte aber irgendwie ein Stück meiner Freiheit zurück und nicht mein Leben im Wohnzimmer am Smartphone verbringen.

Was meint ihr? Übertreibe ich, oder ist es nachvollziehbar, dass ich trotz einer eigentlich perfekten Partnerin so nicht weitermachen möchte?


r/beziehungen • • 1d ago

Bin ich zu eifersüchtig, weil mich der Kontakt meines Freundes zu einer Frau stört, mit der er Sex hatte?

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Ich bin 35, mein Freund ist 33. Wir sind seit April offiziell zusammen.
Es geht um eine Frau, die er seit etwa fünf bis sechs Jahren über gemeinsame Freunde kennt. Die beiden sind keine besonders engen Freunde, haben aber einen gemeinsamen Freundeskreis und sind gemeinsam Paten.
Ungefähr einen Monat bevor wir uns kennengelernt haben, hatten die beiden laut seiner Aussage einmal Sex. An dem Abend, an dem wir uns zum ersten Mal getroffen haben, schrieb er ihr, dass sie sich nicht noch einmal für Sex treffen würden. Sie schrieb ihm wohl auch, dass er zu ihr zurückkommen könne, falls es mit seiner damaligen Beziehung nicht klappt. Er antwortete, dass er dann nicht lange überlegen müsste.
Diese Nachrichten habe ich selbst gelesen, als ich in sein Handy geschaut habe. Ich weiß, dass das nicht in Ordnung war.
Als ich ihm erzählt habe, dass mich die Frau verunsichert, zeigte er mir unter anderem, dass sie sich auf Instagram Reels schicken. Mir ist dabei aufgefallen, dass selbstlöschende Nachrichten aktiviert waren und inzwischen deutlich weniger Reels im Chat zu sehen sind. Er sagt, das sei schon immer so gewesen. Ich weiß nicht, ob das etwas bedeutet, aber komisch kommt es mir vor.
Wir haben auch darüber gesprochen, dass wir Sex unterschiedlich sehen. Für ihn ist es offenbar kein Problem, mit jemandem Sex zu haben und danach wieder ganz normal befreundet zu sein. Für mich wäre das schwierig. Wenn ich mit jemandem intim war, verändert das für mich die Beziehung zu dieser Person.
Ich unterstelle ihm nicht, dass aktuell etwas zwischen den beiden läuft. Trotzdem fühle ich mich mit ihrem Kontakt unwohl.
Mich würde interessieren, wie ihr das seht: Bin ich zu eifersüchtig? Würde euch dieser Kontakt stören? Und würdet ihr von eurem Partner erwarten, den Kontakt zu dieser Frau einzuschränken, oder wäre das für euch kontrollierendes Verhalten?
Ich möchte keine bloße Bestätigung, sondern wirklich wissen, wie andere Menschen damit umgehen würden.


r/beziehungen • • 35m ago

20 Jahre zusammen verheiratet – aber ein wunder Punkt bei der Intimität führt in die Sackgasse. Gibt es echte Kompromisse?

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*(Hinweis: Sorry für den erneuten Post – mein erster Beitrag wurde gelöscht, weil ich bestimmte Dinge zu direkt beim Namen genannt habe. Ich umschreibe das Thema jetzt bewusst „durch die Blume“, damit es den Regeln entspricht.)*

Hallo zusammen,
ich suche nach ehrlichen Erfahrungsberichten von Langzeitpaaren, die in einer ähnlichen Zwickmühle steckten und vielleicht einen gemeinsamen Weg gefunden haben.

Meine Frau und ich sind beide 37, seit 20 Jahren ein Paar, verheiratet, haben Kinder und ein Haus. Sie ist meine erste und einzige Partnerin. Wir haben schon viel zusammen gemeistert: Früher war ich längere Zeit beim Bund, wodurch wir fast eine reine Wochenendbeziehung geführt haben, bis ich endlich heimatnah versetzt wurde und unser normaler Alltag beginnen konnte. Wir haben uns immer gegenseitig den Rücken gestärkt – ich war früher zum Beispiel unheimlich gerne bei ihren Volleyballspielen dabei, habe zugeguckt und sie angefeuert, genauso wie sie mich unterstützt hat.

Auch heute läuft unser Alltag super: Haushalt und Kinder teilen wir fair auf (50/50 bis 60/40), ich höre ihr zu, plane Überraschungen und halte mich fit (81 kg, sportlich, bekomme im Alltag oder auf der Arbeit durchaus Komplimente). Ich liebe diese Frau über alles – ihr Lachen, ihre Grübchen, ihren ganzen Körper. Für mich stand immer fest: Wir gehören zusammen und werden gemeinsam alt.

Unser wunder Punkt liegt im Schlafzimmer. Da mir früher der Vergleich fehlte, dachte ich viele Jahre lang, es sei normal, dass man beim klassischen Akt zwar körperlich zum Ende kommt, aber innerlich kein wirklich intensives Gefühl dabei hat. Ganz am Anfang unserer Beziehung gab es jedoch ein einziges Mal eine Situation, in der sie mich auf eine andere Art (mit dem Mund) bis zum Schluss verwöhnt hat. Das war das einzige Mal in meinem Leben, dass ich einen wirklich überwältigenden Höhepunkt erlebt habe.
Viele Jahre habe ich das Thema nur vorsichtig angedeutet. Vor etwa zwei Jahren habe ich dann aber offen angesprochen, dass ich mir wünsche, dass wir im Bett noch mehr ausprobieren und verändern, weil ich gemerkt habe, wie sich bei mir innerlich immer mehr Frust und Groll aufstauen. Daraufhin hat sie sich zumindest in eine Richtung geöffnet: Es war schon lange mein Wunsch, *sie* auf genau diese Weise (mit dem Mund) zu verwöhnen. Das lässt sie seitdem ab und zu zu, sie kommt dabei auch zu einem sehr intensiven Höhepunkt, und mir macht es riesigen Spaß, ihr diese Freude zu bereiten.

Umgekehrt – also bei mir – bleibt es für sie aber ein extrem schwieriges Thema. Wenn man stattdessen nur mit den Händen nachhilft, ist das als Ergänzung zwischendurch zwar nett, gibt mir aber am Ende überhaupt nicht dieses Gefühl – das könnte ich im Grunde auch alleine machen, dafür brauche ich keine Partnerschaft. Und irgendwelche Hilfsmittel ersetzen für mich keine echte Nähe.

Aktuell spreche ich das Thema gar nicht mehr an, um keinen Streit auszulösen. Wir stecken trotzdem in einem Dilemma:
Selbst wenn ich schweige, weiß sie, dass mir etwas fehlt, und fühlt sich unter Druck gesetzt („wie auf Eierschalen“).
Im letzten halben Jahr gab es vielleicht drei, vier Situationen, in denen sie es kurz probiert hat – und für mich war dieses Gefühl sofort wieder überwältigend schön. Genau das macht es aber so schwer, innerlich damit abzuschließen, weil ich jedes Mal merke, was mir eigentlich fehlt.

Was mich zusätzlich frustriert, ist das, was man oft im Umfeld, im Trash-TV oder in Foren mitbekommt: Gefühlt bekommen irgendwelche rücksichtslosen Typen, die ihre Partnerinnen schlecht behandeln, im Bett selbstverständlich jeden Wunsch erfüllt. Wenn man sich aber auf Augenhöhe begegnet, respektvoll ist und den Partner unterstützt, landet man in so einer Sackgasse.

Dazu kommt die typische Reaktion, wenn man als Mann darüber liest: Männern wird in Foren fast immer geraten, die Grenze der Frau kommentarlos zu akzeptieren, zurückzustecken und einfach zu verzichten. (Und klar: Grenzen zu respektieren ist absolut selbstverständlich, ich will keinen Zwang!). Liest man aber das gleiche Thema aus Sicht einer Frau, heißt es sofort: *„Go Mädels, das ist dein Leben, hol es dir woanders oder trenn dich!“*

Beides hilft mir nicht weiter. Heute werfen viele ihre Beziehung viel zu schnell weg. Wir haben uns aber bewusst für eine monogame Ehe entschieden, um das Leben bis ins Alter miteinander zu teilen – „woanders holen“ oder Trennung ist für mich kompletter Unsinn, weil ich ja **sie** will und niemand anderen. Aber mit 37 einfach komplett zu resignieren, lässt den Frust im Hintergrund immer weiter wachsen.
Deshalb meine Frage an Paare, die sich eigentlich lieben und kompatibel sind, aber an genau solchen ein, zwei Punkten im Bett feststecken:
Gibt es hier jemanden, der dafür einen echten Konsens oder Kompromiss gefunden hat, bei dem beide Seiten glücklich sind? Wie geht man damit um, wenn man einerseits keinen Druck aufbauen will, aber andererseits der Wunsch nach gegenseitigem Verwöhnen nicht einfach verschwindet?
Danke für eure Gedanken.


r/beziehungen • • 20h ago

Die Zeit nach der Trennung

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Hey, meine Ex-Freundin hat sich vor 5 Wochen (Nach 7 1/2 Jahren) von mir M/28 getrennt. Viele haben haben bereits gesagt, ich solle mein Leben leben.

Jedoch denke ich, dass einfach so zu tun als wäre nichts gewesen schwierig.

- Ich finde es moralisch verwerflich kurze Zeit nach der Trennung wieder erneut Interesse an anderen Frauen zu zeigen.

- Einen auf glücklich machen finde ich auch schwierig.

- Feiern gehen war ich nie der Typ für uns finde ich auch schwierig.

- Ich finde es generell schwierig so zu tun als würde mich die Beziehung nicht belasten.

- Ich finde es auch schwierig so zu tun als wäre es einem scheiß egal wie es der anderen Person geht. Ich mein man hatte Pläne, man hat viel zusammen gesprochen, war intim, hatte gute und schlechte Zeiten. Da kann man nicht einfach so tun als wäre es einem egal wie es dem anderen geht.

Ich will nicht mit anderen Frauen schreiben oder kennenlernen (Zumindest fürs erste), ich empfinde das als Respektlos gegenüber den anderen wenn man die Person einfach so ersetzten würde. Allerdings habe ich auch das Bedürfnis jemanden kennenzulernen, bin da aber unentschlossen.

Selbst wenn sich was ergeben sollte, fänd ich es schwierig.

Und was das angeht, nicht alles was man tun soll ist für das Herz und für den Kopf gleichzeitig gut. Ich persönlich finde es schwierig. Meiner Meinung nach hat es auch was mit Anstand zu tun, Respekt vor einem selbst.

Wie steht ihr dazu? Wie geht ihr mit einer Trennung um?


r/beziehungen • • 1d ago

Schwiegereltern machen Sachen.

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Das folgende wird wohl eher ein rant als etwas wofür ich Rat benötige.

Meine Frau F30 und ich M30 haben seit nun 7 Monaten ein Kind, beide sind wir sehr glücklich darüber und reden schon über Pläne für das zweite.

Meiner Frau und indirekt auch mir wird es jedoch von ihren Eltern sehr vermiest. Sie sind, als meine Frau noch ein kleines Kind war, hier her migriert. Der Plan der war wohl immer in der Rente zurück ins Heimatland zu ziehen. Die schweiz ist ja teuer und das ist total verständlich.

Nun wäre es soweit, sie sind in Rente.

Wie konnten wir zwei also gerade jetzt ein Kind bekommen...!? Das ist gefühlt der vorwurf den wir aber vorallem meine Frau zu hören bekommen.

Ihre Mutter hat nach der geburt sogar zugestimmt einen Wochentag Betreuung zu übernehmen.

ihre Familie ist sehr "Telenovela-artig" Drama und Streit sind an der Tagesordnung... Aktuell ist jeder Streit Grund für folgende Drohung: "Wenn das so ist dann ziehen wir weg!"

Das ist eine unfassbar verletzende Art mit einer neu gewordenen Mutter umzugehen und ich kann es nicht fassen... Wie kann man so mit seiner Tochter umgehen??

Ein rationales Gespräch (meine Art da ran zu gehen) ist UNMÖGLICH.

Meine Frau steht kurz vor einem vorübergehenden Kontaktabbruch mit ihren Eltern und das weil wir nicht mehr jede freie Minute bei ihnen Zuhause verbringen.

Sie kann für die Vereinsamung ihrer Eltern nichts, nach 40 Jahren in der Schweiz sollte es möglich gewesen sein einen Freunde und Bekanntenkreis ausserhalb der Familie aufzubauen, die Sprache zu lernen und Hobbies zu finden.

Fun fact: Ursprung aller Streits war der Hund der Schwiegereltern der gegenüber unserem Neugeborenen, klare Jagdinstinkte zeigte und wir den Hund nicht mehr bei und Zuhause haben wollten. Das hat die zwei unverhältnismässig gekränkt.

Es war schon einige male hitzig geworden, aktuell wird es aber wohl wirklich passieren und es bricht mir das Herz.


r/beziehungen • • 1d ago

Küche schmutzig, nachdem Freund gekocht hat

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Mir (W27) ging es nicht gut, hatte eine leichte Lebensmittelvergiftung mit Darmproblemen. Deshalb habe ich meinen Freund (M28), der nicht bei mir wohnt, darum gebeten, mir eine Kartoffelsuppe zu kochen. (Wir sind seit 7 Jahren zusammen) Das hat er gerne gemacht und sich zusätzlich eine Kürbissuppe. Das Kochgeschirr stand, als er gegangen ist, wild auf der Arbeitsfläche rum. Soweit so fein, ich habe keine Spülmaschine, ich soll das wegspülen. Allerdings finde ich, dass er das Geschirr etwas geordneter hätte hinstellen können. Jetzt kommen wir zu meinem Ärgernis. Auf der Arbeitsfläche klebte Kürbissuppe, ebenso den den Fliesen (was auch noch okay ist), aber was mich aufregt ist, dass das Fenster, das rechts neben und über der Arbeitsfläche ist Spritzer sind und ebenso an der Wand rechts daneben, auch an meinem frisch geputzen Ofen klebte Kürbissuppe, genau wie am Pürierstab am Kabel und jeder Ritze. Das Geschirrtuch war ebenfalls verschmutzt mit Kürbissuppe, was ich nicht verstehen kann, da ich mir vorm Anfassen dessen immer die Hände wasche. Ich habe ihm das mit der Wand und dem Fenster ruhig gesagt und er meinte, er hätte für mich gekocht und wäre für Putzen ja nicht auch noch zuständig. Es ist mir wirklich ein Rätsel, wie man so beim Kochen rumsauen kann. Wie seht ihr das? Wenn winer kocht, räumt der andere auf oder räumt der auf, der kocht? Darf ich mich aufregen oder muss ich dankbar sein? Zumal ich die Flecken an der Wand nur durch Streichen entfernen könnte.


r/beziehungen • • 1d ago

Ich denke über die Scheidung nach, weil mein Mann unverantwortlich mit unserem Geld umgeht

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Mein Mann (M47) hat seiner schwangeren Tochter (F20) ein Auto geschenkt und unterhält dieses auch für sie - von unserem Geld. Schon vorab habe ich (F37) mich dagegen ausgesprochen, weil das Geld an anderer Stelle ebenso benötigt wird.

Ich kann mir schon vorstellen, dass ich wie die böse Stiefmutter klinge, aber ganz so einfach ist das alles nicht. Wir sind seit 12 Jahren verheiratet, haben drei gemeinsame Kinder (F6, F8 & M11) und ein renovierungsbedürftiges Eigenheim. Wir brauchen ein neues Dach, das wissen wir seitdem uns einige Ziegel im Sturm vor einigen Wochen runtergekommen sind, Dachdecker hat sich das auch schon angesehen, hat morsche Balken festgestellt und einen Zimmerer dazu gerufen, die beiden Kostenvoranschläge haben es natürlich in sich. Wir haben auch ein paar Rücklagen für solche Fälle, aber müssen noch ordentlich drauflegen. Ich habe aus diesem Grund auch bereits ein Angebot für einen guten Gebrauchtwagen für mich selbst ausgeschlagen, obwohl ich bereits seit etwas über einem Jahr auf ein eigenes Auto verzichte und alles mit dem Rad erledige.

Es ist sowieso schon so angespannt zwischen uns, weil seine Tochter den Wunsch geäußert hat zu uns zu ziehen. Sie wünscht sich mehr Unterstützung von uns, wenn sie denn das Baby zur Welt gebracht hat. Auch dagegen habe ich mich ausgesprochen, weil unsere Wohnsituation das einfach nicht hergibt. Unsere beiden Töchter müssen sich schon ein Zimmer teilen, weil nicht genügend Zimmer im Haus vorhanden sind. Ja, das Haus ist nicht optimal, aber mein Mann hat es geerbt und letzten Endes war es besser als unsere Mietwohnung. Ist auch in Ordnung, wir haben uns alle gut damit arrangiert. Aber mehr Platz ist halt nicht vorhanden. Seine Tochter wohnt in ihrer Wohnung, hat also ein Dach über dem Kopf und ist nicht darauf angewiesen bei uns unter zu kommen.

Dass mein Mann nun unser Geld in die Hand genommen, ihr damit ein Auto gekauft hat und dieses auch noch unterhält, hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Ich bin gerne bereit zu helfen und zu unterstützen, aber irgendwo muss man doch auch mal Grenzen ziehen. Sie ist erwachsen, hat einen Job und eine Wohnung. Sie ist aus dem Gröbsten raus - oder sollte es sein. Unser Fokus sollte nun überwiegend auf den Kindern liegen.

Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich an die Scheidung denke, weil ich das alles so nicht mehr tragen kann und will. Es fühlt sich nach Hintergehen an. Ich würde niemals Geld in die Hand nehmen - schon gar nicht so eine große Summe - und irgendetwas ohne die Einwilligung meines Mannes anschaffen. Dadurch das nun noch mehr Geld fehlt, mache ich mir wieder mehr Sorgen, schlafe schlecht und muss trotzdem noch für alle da sein. es fühlt sich so an, als hätte er dieses Auto im wahrsten Sinne des Worte auf meinen Nacken gekauft. Es ist einfach nur zum Heulen.

Throwaway-Account.


r/beziehungen • • 22h ago

Rat zu Ex-Freundin/Kollegin

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Hallo zusammen, bin M22 meine ex Partnerin w21

Es fällt mir nicht leicht das hier zu schreiben und überhaupt darüber zu reden da ich nicht die Leute dafür habe. Aber ich denke es wird gut tun das mal loszuwerden und möchte eine Frage stellen.

Meine Ex hat sich vor etwa 5 Monaten getrennt und ich komme über das immer noch nicht Weg, ich kann mich einfach nicht davon lösen.

Wir waren eine Ewigkeit beste freunde ca. 7 Jahre und waren dann 2 Jahre in einer Beziehung und sind sogar zusammengezogen.

Sie ist gegangen weil Sie Zeit für sich braucht und Sie denkt das Sie keine Zeit mehr für mich hat in der Zukunft.

Was drumherum passiert ist spielt glaube ich keine rolle, jedoch wurde ich einfach so weggeworfen. Es gibt nicht mal einen wirklichen grund ausser das Sie denkt Sie seie nicht genug.

Meine frage ist jetzt: Können wir nochmal befreundet sein? Ist eine Beziehung nochmal möglich? Trotz all dem was passiert ist.

Momentan wird das nichts aber vielleicht in der Zukunft?

Ich mache mir leider zu viel Hoffnung, da Sie für mich DIE Frau des Leben ist. (Leider sieht's so aus als könnte nochmal was laufen)

Es wäre wohl das beste diese Person einfach gehen zu lassen aber ich kann noch nicht...

Ich nehme auch gerne tips was Ihr nach so etwas tut um wieder auf die Beine zu kommen und zu vergessen.

Danke


r/beziehungen • • 1d ago

Sie sagt: "Ich bin eine schlechte Ehefrau" und fängt an zu weinen

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Hallo zusammen,

bin mit meiner Frau (ich 36m, sie 41w) seit 6 Jahren verheiratet. Sie ist sehr empfindlich... so empfindlich, dass ich mit ihr über gar nix reden kann. Wenn ich auch nur mal den leisesten Funken Kritik äußere kommt sofort der shutdown und sie weint. Dann kommt meist so ein Satz wie "super jetzt bin ich wieder eine böse/schlechte/wasauchimmer Ehefrau" und dann ist eigentlich sie die traurige, obwohl ich ja eigentlich das Problem habe/geäußert habe. Verdammt JA du bist gerade eine scheiss Ehefrau, dann nimm das doch vielleicht als Anlass und mach es besser? Nein sie ist dann traurig und ICH muss sie trösten.

Lange war rosarot, mittlerweile nervt es einfach nur. Trennung kommt für mich erst einmal nicht in Frage, wir haben ne 3 Jährige Tochter. Wie heißt so ein Verhalten (ggf. Google ich dann noch ergänzend) und könnt ihr mir Tipps geben wie ich an die rankomme?


r/beziehungen • • 1d ago

Trennungsgrund Kinderwunsch? Wie geht man damit um?

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Mein Freund (29) und ich (40) sind nun seit über einem Jahr zusammen.

Es läuft wirklich richtig gut. Wir haben keine großen Streitereien bisher gehabt, kleine Meinungsverschiedenheiten, die wir aber schnell klären konnten. Die Kommunikation klappt erstaunlich gut, er geht auf mich ein, ich kann auf ihn eingehen. Ich war davor über 10j verheiratet und hatte andere Beziehungen, diese ist mit Abstand die Beste.

Es passt einfach alles.

Außer eins natürlich...

Ich habe ein Kind aus erster Ehe, 6j. Er hat mich damit kennengelernt, die beiden haben viel Spaß und kommen gut klar. Früher wollte ich immer 2 Kinder. Nach dem Ersten hat sich die Meinung geändert. Ich liebe meinen Sohn, aber ich liebe es nicht Mutter zu sein. Das Wechselmodell mit meinem Exmann hat mich gerettet.

Die freie Zeit genieße ich und tanke Kraft für die Woche wenn er da ist. Würde ich heute mit dem Wissen wieder vor der Entscheidung stehen, weiss ich ehrlich gesagt nicht ob ich mich wieder für ein Kind entscheiden würde.

Nun zum Problem:

Mein Freund weiss noch nicht, ob er eigene Kinder will.

Kann ich verstehen, er ist gerade in seinem Job angekommen, überlegt sich ggf. nochmal beruflich zu verändern, das würde wieder Zeit in Anspruch nehmen, weniger Geld etc.

Er hat selbst den Anspruch "Versorger" zu sein, mir was bieten zu müssen. Ich selbst verdiene aber sehr gut und die Art und Weise wie man mich behandelt ist mir wichtiger als alles Geld der Welt. Daher kann er gerne sich beruflich ausleben.

Ich selbst... möchte eigentlich keine Kinder mehr. Gehe ich in Elternzeit bricht das Haupteinkommen weg.

Und ich habe mich in der letzten Elternzeit einfach nur verloren. Es hat ewig gedauert glücklich zu werden, meinen Körper zurück zu bekommen etc. Ich habe gefühlt alles alleine gemacht, mein Exmann sehr wenig. Also er 1 J war habe ich Vollzeit gearbeitet und mich trotzdem noch un die Betreuung gekümmert (er hatte einen Halbtagesplatz, habe also im Homeoffice gearbeitet und Kind betreut bis 2j) und den Großteil der Hausarbeit gemacht.

Mein Freund jetzt ist besser, er hilft viel im Haushalt, denkt mit, hat natürlich auch seine Fehler etc, aber ich denke er wäre ein echt super Vater. Würde sicher auch einen Teil der Elternzeit übernehmen und sowas.

Jetzt bin ich aber auch schon 40, werde bald 41... Die Entscheidung ob Kind oder nicht kann ich also nicht ewig rausziehen.

Ich habe furchtbare Angst, dass die Beziehung daran zerbrechen wird. Es ist nicht, dass ich alleine nicht klar komme, oder das eine Trennung mich zerstört. Mir ist diese Beziehung nur so verdammt wichtig, weil sie wirklich gut ist. Und ich will ihn nicht im Weg stehen, sollte er eigene Kinder haben wollen.

Natürlich muss man warten, bis er sich entscheidet, über ungelegte Eier nachdenken macht wenig Sinn, aber mich würden eure Erfahrungen und Meinungen interessieren.

Vielleicht von Frauen, denen es ähnlich mit dem Kindern bekommen ging, habt ihr euch für ein Zweites entschieden? Wurde es besser weil anderer Mann?

Oder Männern, die sich früher nicht entscheiden konnten ob Kinder, was zur Entscheidung für ja/nein geführt hat, ob ihr die Entscheidung bereut etc.?