r/OeffentlicherDienst • • 2d ago

Kaffeeklatsch Wöchentlicher Kaffeeklatsch für die KW 43

3 Upvotes

GuMo öD-Bande!

Was steht bei euch so auf dem Plan? Was bewegt euch gerade in eurem Arbeitsleben? Hier einfach ein wenig ohne Sinn und Verstand schnacken 🙃
____

Bitte beachtet auch den Kalender rechts (Browser) oder im Tab "Über" (App).

Wenn euch Termine zum eintragen einfallen, gern ne Modmail schreiben, dann kümmer ich mich.


r/OeffentlicherDienst • • Mar 15 '26

Kaffeeklatsch Wöchentlicher Kaffeeklatsch für die KW 11

3 Upvotes

GuMo öD-Bande!

Was steht bei euch so auf dem Plan? Was bewegt euch gerade in eurem Arbeitsleben? Hier einfach ein wenig ohne Sinn und Verstand schnacken 🙃
____

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r/OeffentlicherDienst • • 52m ago

Tarifverhandlungen Gewerkschaftlich organisiert?

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Hallo,

nächstes Jahr ist es wieder so weit und der TVöD wird neu verhandelt, was zumindest alle kommunalen Tarifbeschäftigten unmittelbar betrifft. Insofern richtet sich auch primär dieser Faden an kommunale Tarifbeschäftigte.

Wenn ich mir anschaue, wie aktuell andere Tarifverhandlungen laufen und wie schlecht die finanzielle Lage der Kommunen ist, kann ich mir ausmalen, wie hart die Tarifrunde wird.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr irgendwie gewerkschaftlich organisiert (komba, verdi, dbb...) und plant, aktiv für eure Interessen einzutreten? Und wenn es schon kein Geld gibt, was würdet ihr sonst wollen?


r/OeffentlicherDienst • • 15h ago

aus der Praxis Notbesetzung seit über 3 Wochen - ein Lagebericht

77 Upvotes

Die letzten Wochen sind ein einziger Kampf gewesen, heute war’s endgültig für mich vorbei. Deswegen meinerseits ein kleiner Rant, auch um mal kurz Frust abzulassen.

Seit knappen 3 Wochen ist bei uns die Hölle los, wir sind fast nur noch zur Hälfte besetzt. Teils Urlaub, der größte Teil ist jedoch au.
Freitag ging alles weiter und so wurden aus insgesamt 16 Leute nur noch 5 inkl. Stellv. TL. Tendenz leider weiter sinkend.
Ich bin aktuell nur noch dabei Dienste zu kompensieren, da der Kundenkontakt weiter laufen muss und keiner auf die Idee kommt bzw. möchte, dass Kalender gesperrt werden für die terminierten Vorsprachen. Homeoffice wird mir deshalb auch seit einer geraumen Zeit gestrichen, da kaum einer vor Ort ist durch die magere Besetzung.

Ich bin ehrlich: nach dem heutigen Tag bin ich wirklich durch. Vormittags terminierte Vorsprachen, nachmittags musste ich zwei Termine übernehmen da meine Stellv. TL meinte sie könne diese nicht übernehmen und müsse in der Zeit „etwas nachschauen“, als Dank durfte ich in top noch mit knappen 2h Unterbrechung und Backoffice noch an den Empfang und zum 4. mal hintereinander weg bis 18 Uhr den Posten halten.
Mit der minimalsten Besetzung bleibt entsprechend etwas in der Sachbearbeitung liegen (klar, im Kundenverkehr geht das schlechter), die cherry on top bildete aber der Fakt das mir seitens TL on top noch Akten weitergeleitet wurden obwohl ich Dienst hatte und klar war, dass ich es nicht mehr schaffen werde.

Erholung ist Fehlanzeige, ich komme in letzter Zeit nicht mehr zur Ruhe und fange an von der Arbeit zu träumen, z.B. wie ich aus dem HO gerufen werde um wieder einzuspringen. Ist schon echt irre,…

In dem Sinne: ich hoffe, es läuft bei euch besser und danke fürs durchlesen. Alleine das zu schreiben hat mich gerade ein kleinen wenig runtergebracht :)


r/OeffentlicherDienst • • 16h ago

Artikel /News Besoldungsgesetz erneut vertagt: Was die Verzögerung für 1,7 Millionen Beamte bedeutet

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deinarbeitgeber.com
53 Upvotes

r/OeffentlicherDienst • • 16m ago

aus der Praxis Unbefristet in der kommunalen IT – Was passiert, wenn die eigenen Aufgaben durch interne Probleme irgendwann wegfallen?

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Hallo zusammen,

ich bin Anfang 30, habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert und arbeite seit meinem Berufseinstieg vor einigen Jahren als IT-Projektbearbeiter in einer größeren kommunalen Verwaltung. Ich bin unbefristet nach TVöD angestellt.

Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Das Gehalt passt, das Arbeitsumfeld ist gut und ich kann mir vorstellen, bis zur Rente bei meinem Arbeitgeber zu bleiben. Allerdings mache ich mir zunehmend Gedanken über die langfristige Sicherheit meiner Stelle.

Meine Situation:
Meine ursprüngliche Hauptaufgabe war die Ablösung und Einführung einer größeren Fachsoftware. Das Projekt hat mehrere Jahre gedauert und wurde erfolgreich abgeschlossen.
Seitdem betreue ich das System, schule Anwender, kümmere mich um Probleme, koordiniere notwendige Anpassungen und erledige verschiedene kleinere IT-Aufgaben.

Das Problem ist, dass inzwischen mehrere wichtige Themen feststecken, ohne dass ich daran wirklich etwas ändern kann. Beispielsweise benötigen wir für die technische Modernisierung einer Anwendung einen neuen Vertrag. Die Verträge werden allerdings zentral durch eine andere Organisationseinheit abgeschlossen. Trotz mehrfacher Eskalationen gibt es bislang keine Lösung. Dadurch besteht das Risiko, dass die Anwendung irgendwann abgeschaltet werden muss.

Bei einer weiteren Anwendung verhindern ungeklärte Vertragsfragen notwendige Aktualisierungen.

Auch die Einführung einer neuen Softwarelösung, die mein Kollege und ich gerne übernehmen würden, kommt nicht voran, weil wir auf technische Zuarbeiten einer anderen Abteilung angewiesen sind, die dafür keine Ressourcen bereitstellt.
Meine Vorgesetzte kennt die Probleme, ist aber ebenfalls auf die anderen Organisationseinheiten angewiesen.

Ich habe sämtliche Risiken mehrfach angesprochen und vieles schriftlich dokumentiert.

Was mich beschäftigt:
Ich habe weiterhin meine täglichen Aufgaben und erledige diese auch. Allerdings frage ich mich, was langfristig passiert, wenn Anwendungen wegfallen oder neue Projekte dauerhaft nicht zustande kommen.

Ich bin kein Mensch, der unbedingt Karriere machen oder ständig neue Herausforderungen haben muss. Mir geht es vor allem um einen sicheren Arbeitsplatz und ein geregeltes Einkommen für meine Familie.
Ich arbeite gerne dort und würde am liebsten einfach weiterhin meine Aufgaben erledigen. Wenn neue Projekte kommen, übernehme ich diese gerne. Aber ich kann nun einmal keine Verträge abschließen oder andere Abteilungen dazu bringen, Ressourcen bereitzustellen.

Meine Fragen an euch:
Kennt ihr solche Situationen aus dem öffentlichen Dienst?
Wie sicher ist eine unbefristete Stelle, wenn die ursprünglichen Hauptaufgaben irgendwann teilweise oder vollständig wegfallen?
Kann man für gescheiterte Projekte oder abgeschaltete Anwendungen verantwortlich gemacht werden, obwohl man die Risiken frühzeitig dokumentiert und eskaliert hat?
Würde der Arbeitgeber in solchen Fällen normalerweise andere Aufgaben zuweisen?
Muss ich selbst noch mehr unternehmen oder reicht es, meine Aufgaben gewissenhaft zu erledigen und die Probleme an die zuständigen Stellen zu melden?
Mich interessieren insbesondere Erfahrungen von langjährigen Beschäftigten, Personalräten, Führungskräften oder Menschen aus der kommunalen IT.
Ich möchte ausdrücklich nicht über meinen Arbeitgeber schimpfen. Ich bin dort gerne beschäftigt und möchte lediglich einschätzen, ob meine Sorgen berechtigt sind oder ob ich mir zu viele Gedanken mache.


r/OeffentlicherDienst • • 12m left

Verbeamtung Als Verwaltungswirt nachträgliche Verbeamtung

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Ich bin fast 38, wohnhaft in NRW und seit 4 Jahren Verwaltungswirt (Ausbildung 1 Jahr Vollzeit).

Nun kam irgendwie der Gedanke auf, ob die Möglichkeit besteht, mich irgendwie in ein Beamtenverhältnis zu kriegen.

Hat jemand Erfahrungen damit, ggf. Tipps?

Ich würde natürlich nur ungern nochmal eine Ausbildung machen.


r/OeffentlicherDienst • • 3h ago

Bewerbung Ziviler Beamter BW: Kündigung beim alten AG vor finaler Zusage?

2 Upvotes

Hallo zusammen! Ich stehe aktuell vor einer für mich großen Entscheidung und bräuchte eine kleine Einschätzung.

Kurz zu den Kerndaten: 36 Jahre alt, verheiratet und ein Kind. Aktuell als Ing. bei einem T1 in der Automobilindustrie angestellt, Gehalt ca. 85k€/a. Pendelstrecke von ca. 150 km täglich (!), Home-Office nur sehr selten möglich (1-2x/Monat).

Nun habe ich mich auf eine Stelle als ziviler Beamter bei der Bundeswehr beworben und konnte mich im Auswahlverfahren durchsetzen. Die Stelle ist A12, ich soll aber mit A11 eingestellt werden. Die Probezeit soll möglichst auf 1 Jahr verkürzt werden, hängt aber wohl vom Arbeitszeugnis meines aktuellen Arbeitgebers ab. Nach der Probezeit soll ich dann automatisch in die A12 rutschen (?). Der Pendelweg würde sich drastisch auf 30 km täglich reduzieren, was für mich der Hauptgrund für den Wechsel ist.

Ich habe bereits alle erforderlichen Dokumente eingereicht und auch bereits ein Einstellungsangebot vorbehaltlich der "uneingeschränkten gesundheitlichen Eignung" bekommen, welches ich bereits zugesagt habe. Ende der letzten Woche war ich zur Diensttauglichkeitsuntersuchung, welche nach 15 Minuten abgeschlossen war. Auf einen Bluttest wurde verzichtet.

Nun aber zur eigentlichen Frage: Der offizielle Durchlauf wird noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, ich würde aber gerne noch diesen Monat kündigen. Ich habe eine Kündigungsfrist von 3 Monaten und im Februar stehen einige Dienstreisen und auch Wochenendarbeiten an, auf die ich gerne verzichten würde. Dazu bräuchte ich eure Einschätzung, wie hoch das Restrisiko im verbleibenden Prozess ist, zum jetzigen Zeitpunkt doch kein Stellenangebot mehr zu bekommen.

Hatte schon mal jemand den Fall und hat die Diensttauglichkeitsuntersuchung nicht bestanden oder anschließend noch ein anderes Problem im Bewerbungsprozess, weswegen es nicht zu einer Einstellung kam?

Grundsätzlich bin ich auch dankbar für Tipps oder Erfahrungen, was mich als ziviler Beamter erwarten könnte und ob es aus eurer Sicht Punkte gibt, die gegen die Verbeamtung sprechen. Vielen Dank!


r/OeffentlicherDienst • • 3h ago

Verbeamtung Verbeamtet vs. angestellt & die Hürden beim Amtsarzt

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Hallo Community,

mal in die Runde gefragt: wer arbeitet von euch (freiwillig) im Angestelltenverhältnis obwohl er/sie verbeamtet sein könnte? Und falls ja, was wären die Gründe, dass man sich bewusst und aktiv gegen eine Verbeamtung entscheidet? Oder machen das wirklich nur exotische Ausnahmefälle so?

Warum ich das frage:

Ich persönlich würde schon gerne verbeamtet werden, mache mir aber Sorgen, ob ich beim Amtsarzt durchkomme, da ich aktuell noch in einer psychotherapeutischen Behandlung wegen Ängsten bin. Offizielle Diagnose klingt in meinen Augen dramatischer als es bei mir ist: Generalisierte Angststörung. In meinem Fall heißt das halt, dass ich öfters mal kreisende Gedanken oder Grübeleien habe bzgl. Zukunftsängsten, Verlustängsten (Freunde / Beziehungen) und auch gesundheitliche Ängste (also Angst, bestimmte Krankheiten bekommen zu können).

Gerade letzteres sorgt im Umkehrschluss aber dafür, dass ich sehr stark auf meine Gesundheit achte und somit eigentlich maximal gesund lebe (noch nie geraucht oder Alkohol getrunken, gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung) und auch regelmäßige (nicht selten auch privat bezahlte) Gesundheits-CheckUps machen lasse, in denen bislang immer alles TipTop war.

Für den Amtsarzt müsste das ja eigentlich ein Paradies sein, oder?

Dennoch meinte meine Therapeutin letztens, sie kenne sich zwar gar nicht mit Verbeamtung & Amtsarzt aus, könnte sich allerdings vorstellen, dass es für mich wegen der ganzen Psychotherapie-Geschichte da Hürden / Probleme geben könnte.

Das hat mich jetzt schlagartig verunsichert und auch demotiviert. Ich weiß, man sollte einen bestimmten Beruf nicht nur allein der Verbeamtung wegen ergreifen, aber der Gehaltsunterschied (und auch andere Vorteile wie Pension etc.) bei gleicher Arbeit im Vergleich zum Angestelltenverhältnis ist teilweise ja echt enorm.

Da frage ich mich dann doch auch ernsthaft, ob ich den Beruf auf Angestelltenbasis dann wirklich noch ausüben wollen würde.

Wie sind eure Erfahrungen mit Amtsärzten? Arbeitet sogar jemand freiwillig im Angestelltenverhältnis und hat auf die Verbeamtung verzichtet oder sie abgegeben? Falls ja, warum? Gibt es Amtsärzte, die evtl. lockerer / gnädiger drauf sind beim Thema Psychotherapie als andere? Nur, wie findet man die im Voraus?


r/OeffentlicherDienst • • 18h ago

Allg. Diskussion Wie viel mehr müsst ihr jetzt zahlen (PKV)?

14 Upvotes

Hallo, heute Schreiben von der Debeka bekommen. Seit 2015 als Anwärter bei der Debeka (Beihilfe Bund).
Bei mir ist der Betrag von 323,04 € auf 349,11 € gestiegen. Das sind 26,07 € mehr bzw. eine Erhöhung von 8,07 %. Wie sieht es bei euch aus? Wie viel mehr müsst ihr jetzt bezahlen? Würde mich interessieren, wie stark die Erhöhungen bei euch ausfallen.


r/OeffentlicherDienst • • 11h ago

aus der Praxis Strategischer Einkauf? Hannover

5 Upvotes

Hey ihr,

Hat jemand eine Ahnung wie eine E9a-Stelle im Strategischer Einkauf aussieht? Also die Aufgaben stehen schon in der Stellenausschreibung, aber ich kann mir trotzdem keinen wirklichen Arbeitsalltag vorstellen.. zumal das Team bei IT.Niedersachsen (Hannover) nur 3 Leute hat.

Entweder müssen die doch total überfordert sein bei den wenigen Kollegen oder es ist gechillt mit Home Office.. was sagt ihr? Und würdet ihr die Stelle annehmen?


r/OeffentlicherDienst • • 1h ago

Allg. Diskussion Hannover Landesverwaltung als Arbeitgeber?

0 Upvotes

Hallo ihr,

ich schau gerade nach IT-Stellen im ÖD und da kam mir IT.Niedersachsen als Arbeitgeber entgegen, wie ist es da? weiß da wer mehr? So wirklich schlau wurde ich nicht, hätte ich da irgendwelche Benefits? Aber wie viel Home Office dürfte ich machen? Eigener Arbeitsrechner würde ich bekommen, richtig? Darf ich meinen Hund mitnehmen?


r/OeffentlicherDienst • • 2d ago

Meme-Montag Moin!

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r/OeffentlicherDienst • • 20h ago

Allg. Diskussion Neuer Job in der Verwaltung / Probezeit / Öffentlicher Dienst

5 Upvotes

Moin zusammen,

ich bin m, 33, verheiratet und Alleinverdiener.

Ich befinde mich seit 5 Monaten in der Verwaltung im ÖD. EG 9c Nds.

Der Einfachheit halber stelle ich Euch stichpunktartig auf, woher ich komme und worin ich mich befinde.

Background:

-Ehemaliger Hauptschüler
-Ausbildung im Handwerk
-Erweiterter Realschulabschluss
-Angestellter Geselle
-Fachabitur
-Bachelorstudium
-Quereinstieg Automobil-DL (mit Homeoffice, Gehalt -300 zu heute)

Momentan:

-In der Probezeit für noch einen weiteren Monat.
-Die Stelle wurde zuvor 30 Jahre von einer Person besetzt.
-Es fand keine Übergabe/Einarbeitung statt.
-One-Man-Show (kein Team mit mehreren Leuten wie z.B. in der Controlling-Abt. o.ä.).
-Bearbeitung unterschiedlichster Themengebiete (5 Stck.), die rein gar keinen Bezug zueinander haben.
-Altbau, es hallt und schallt und ist kalt + sitzt der Geschäftsführer im selben Haus.
-Es gibt nur eine Toilette pro Geschlecht.
-Hohe Gesamtmenge an Aufgaben und die Gleichzeitigkeit diese abzuarbeiten (Priorisierung sehr oft nicht möglich). Dadurch entstehen Flüchtigkeitsfehler und Unvollständigkeiten, vor allem weil es um fristgebundene Sachverhalte geht.
-HO nach Probezeit für 1x pro Woche wohl möglich.
-Zusätzlich QM/PM, also Prozessabläufe etc. gestalten, so ganz nebenbei.
-Servicetelefon, Diensthandy, Mailpostfach, Briefpost. Also viele Störfaktoren, die ein konzentriertes Abarbeiten nicht ermöglichen.
-Vorgesetzter hat keine Ahnung von der Bearbeitung/Herangehensweise der Aufgaben und kennt das Volumen nicht -> Einfach immer meinen Vorgänger machen lassen. Daher erhalte ich Anfragen von ihm, obwohl ich - genau andersherum - ihn fragen müsste.
-Reinstes Chaos vor allem bei Urlaubsvertretung und AU.
-Kollege macht was komplett anderes, unterstützt mich aber dankenswerter Weise, obwohl geringere EG als ich.
-Kollege hat ebenfalls ein Servicetelefon, wo ich natürlich rangehe, wenn er nicht da ist (ansonsten wird nämlich bei längerem Klingeln ein tönendes Signal an alle MA ausgegeben wo man im Display sehen kann, welcher MA angerufen wird).
-Zudem habe ich keinen Lead/TL sondern direkt den Abteilungsleiter als nächste Instanz, der wiederum jederzeit reinkommt und spontan Dinge abfragt, zu denen ich noch gar nichts weiß,
weil entweder noch nicht geschafft das Thema zu bearbeiten oder ich unwissend bin, weil es mir niemand gesagt hat.
-Mein Chef ist der Meinung, dass nach einem Monat alles besser wird :D Er ist halt motiviert und optimistisch, darf er aber eigentlich nicht sein, weil wie gesagt, er kennt das Doing etc. gar nicht.

Was ich mir gewünscht hätte (ich weiß, wir sind nicht bei wünsch-dir-was):

-Einarbeitung, also einen Experten/Paten zu haben, der mir Stück für Stück die Aufgabenbereiche erklärt und ich mich rantasten kann. Im VG hieß es, wir werfen niemanden in's kalte Wasser.
-Strukturierte Abarbeitung und Tragfähigkeit.
-In ein Team zu gelangen, wo man voneinander lernen und unterstützen kann.
-Öftere Homeoffice-Möglichkeiten.

Faktoren am Rande:

-Neuer Geschäftsführer -> Alle haben schiss entlassen zu werden, daher reagiert mein Chef auch abweisend ggü. zusätzlicher Besetzung.
-In der Vergangenheit ist nach meiner Recherche bereits sehr vieles verzögert bearbeitet worden, so dass es zu richterlichen Prozessen und generell Rückständen kam (während der Zeit meines Vorgängers).
-Der AG ist aufgrund von Bauvorhaben verschuldet.

Lösung?

Für mich habe ich entschieden, zur Not tatsächlich etwas anderes zu machen.
Also nach Möglichkeit zu wechseln, sobald sich etwas geeigneteres ergibt.
Gehaltstechnisch bin ich zufrieden.

Mich würde daher nur mal interessieren, wie die Stelle und die Gegebenheiten so auf euch wirken?Hattet ihr ähnliche Erfahrungen und wie seid ihr damit umgegangen?

Man muss sagen, dass ich tatsächlich jederzeit wieder als Handwerker arbeiten könnte (Selbstständigkeit) und ich würde mindestens genau so viel verdienen wie heute.

!!!ICH DANKE EUCH FÜR EURE ZEIT UND EUER INTERESSE!!! VIELEN LIEBEN DANK VORAB!


r/OeffentlicherDienst • • 1d ago

Karrierechancen Goldener Käfig

17 Upvotes

Ich weiß, das sind alles absolute first-World-Luxusprobleme, aber: Ich bin seit längerem in der E13 angestellt. Ich merke wie sehr mich meine Aufgaben mehr und mehr langweilen. Die KI kann viel von dem, was ich mache schneller und besser, schon jetzt arbeitet das Team in dem ich bin schneller und effektiver als ähnliche Bereiche. Wegen Haus & Familie brauche ich aber die Sicherheit des öffentlichen Dienstes.

Ich habe mich schon mehrfach für Führungspositionen (E14, E15) in meiner Organisation aber auch anderen öffentlichen Einrichtungen beworben. Leider wurde daraus immer nichts.

Ich würde gerne mehr Verantwortung übernehmen und strategischer arbeiten. Durch meine Personalratsarbeit bilde ich mir ein zu wissen, was gute Führung ausmacht (Freiheit mit Leitplanken, Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und vertreten, Erwartungen kommunizieren, Fehl- & Minderleistungen offen ansprechen und ggf. sanktionieren).

Langsam mache ich mir Sorgen, dass ich - wenn ich nicht bald aufsteige - durch den evtl Erfahrungsstufenverlust bei einer höheren Position langfristig Geld verlieren würden.

Habt ihr Tipps wie ich aus dem goldenen Käfig der gut bezahlten aber drögen Arbeit ausbrechen kann? Ich habe noch über 20 Jahre, geduldig auf die Rente warten scheint mir keine Option.


r/OeffentlicherDienst • • 13m ago

Allg. Diskussion Keine Antwort von Kolleg*innen

• Upvotes

Was ist das eigentlich für eine Manier Stunden später oder sogar gar nicht auf Nachrichten zu antworten? Wir haben das Glück und dürfen sehr flexibel HO machen, aber Leute bekommen es nicht mal hin auf Fragen im Messenger zu antworten. Unabhängig davon wie relevant die Frage sein mag, ich find das unhöflich. Habt ihr auch solche Kollegen*innen? Kann mir vorstellen, dass das so ein ÖD Ding ist, da das niemand beanstanden würde und selbst wenn gäbe es keine Konsequenzen.


r/OeffentlicherDienst • • 20h ago

Allg. Diskussion Nebentätigkeitsanzeige offenbar nie angekommen. Was tun?

3 Upvotes

Hallo zusammen,

ich bin Tarifbeschäftigte (TVöD Bund) und habe mich in meiner Behörde auf die Verbeamtung beworben. Bei der Vorbereitung der Unterlagen ist mir ein Problem aufgefallen, zu dem ich gern eure Erfahrungen hören würde.

Kurz zum Hintergrund:
Meine erste Nebentätigkeit habe ich ordnungsgemäß angezeigt und später wieder abgemeldet. Damals kam auch eine Bestätigung per Mail.

Vor knapp zwei Jahren habe ich einen neuen Nebenjob angefangen, ohne Bezug zu meiner dienstlichen Tätigkeit. Die Anzeige habe ich wie bei uns üblich in Papierform per Hauspost ans Geschäftszimmer gegeben.
Eine Bestätigung kam diesmal nicht. Das ist mir leider damals nicht aufgefallen, und ich habe nicht nachgehakt.

Jetzt habe ich erfahren, dass die Anzeige offenbar nie angekommen ist. Einen Beweis habe ich nicht, weil es eben Papier war.

Im Personalbogen für die Verbeamtung gebe ich den Nebenjob natürlich an, und ich will die Anzeige auch nachholen. Ich habe aber Sorge, dass das beim Abgleich als „nicht angezeigte Nebentätigkeit“ gewertet wird.

Meine Fragen:
Hat jemand so etwas schon erlebt? Wie hat der Arbeitgeber reagiert, gab es eine Abmahnung?

Hatte das Auswirkungen auf die Verbeamtung?

Danke euch!


r/OeffentlicherDienst • • 18h ago

Allg. Diskussion Vom Mediengestalter in der Agentur in den öffentlichen Dienst wechseln

2 Upvotes

Hallo zusammen,

ich überlege, ob ich vom Agenturleben in den öffentlichen Dienst wechseln soll, und würde gerne eure Meinung hören.

Aktuelle Stelle:

\- Mediengestalter in einer Full-Service-Agentur

\- 5 Jahre Berufserfahrumg

\- 3.500 € brutto, 28 Urlaubstage

\- 30–45 Minuten Fahrt pro Strecke

\- 2 Tage Homeoffice, Firmenwagen für den Arbeitsweg

\- Tolles Team, sehr entspannte Arbeit, nie zu 100 % ausgelastet und so gut wie keine Überstunden

\- Aufgaben ausschließlich Reinzeichnung (PDFs prüfen und für den Druck freigeben)

Neues Angebot:

\- Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Wasserwirtschaft

\- TV-WW, EG 5, Stufe 1: 3.750 € brutto

\- 33 Urlaubstage, Weihnachts- und Urlaubsgeld

\- 40 % Homeoffice, nur 5 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit

\- Aufgaben: Design, Foto- und Videografie, Pressetexte, Veranstaltungen sowie gegebenenfalls Abend- und Wochenendarbeit und die Vertretung der Stabsstelle

Mich reizt die Abwechslung und die vermutlich höhere Jobsicherheit im öffentlichen Dienst. Gerade weil KI die Gestaltungsbranche verändert und bereits Stellen wegfallen, mache ich mir Gedanken über meine langfristige berufliche Zukunft.

Allerdings finde ich das Gehalt angesichts der Aufgaben und Verantwortung überraschend niedrig. Außerdem habe ich Angst, mein tolles Team und meine entspannte Arbeitssituation aufzugeben und mich im neuen Team nicht wohlzufühlen.

Was würdet ihr tun? Ist der Wechsel sinnvoll, und wie schätzt ihr die Eingruppierung in EG 5 ein? Würdet ihr für mehr Jobsicherheit und Abwechslung eine entspannte Stelle mit gutem Team aufgeben?

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Meinungen!


r/OeffentlicherDienst • • 11h ago

Allg. Diskussion Postdoc as A13/TVL 13

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Currently I am working as TVL 13 Stuffe 4, for a postdoc position, it can be offered as A 13/ TVL 13. I have some questions to ask

  1. If I choose A 13, can it be called as academic lecturer?
  2. What would be difference in pay and insurance? Is it any way to get public insurance with A 13?
  3. Will I get unemployment insurance for A 13?
  4. Can I get directly A 13-Stuffe 4 from TVL 13--4?
  5. Is there any other difference which I have not noticed?

r/OeffentlicherDienst • • 18h ago

Sonstiges Berufsberatung für beschäftigte, jemand zufällig vom Fach da?

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Ich kenne das nur wenn man Arbeitslos ist. Aber es gibt scheinbar auch eine Beratung wenn man unglücklich im derzeitigen Job ist aber noch nicht gekündigt hat.

Wie genau helfen einem die Menschen? Hat das jemand mal gemacht? Bringt diese Beratung etwas? Vielleicht findet sich jemand der genau in diesem Bereich arbeitet der mir was darüber erzählen kann.


r/OeffentlicherDienst • • 23h ago

Allg. Diskussion BAMF

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Hat sich hier mal jemand beim BAMF beworben? Wann in etwa habt ihr da Rückmeldung erhalten nach dem Vorstellungsgespräch?


r/OeffentlicherDienst • • 1d ago

Sonstiges Umfrage Bachelorthesis

3 Upvotes

Hallo zusammen,
ich absolviere derzeit das duale Studium Bachelor of Laws an der HSPV NRW.

Im Rahmen meiner Bachelorthesis führe ich eine Umfrage durch, welche den Zusammenhang zwischen affektiver Bindung und Arbeitszufriedenheit bei Mitarbeitenden der Kommunalverwaltung untersucht.
Die Zielgruppe umfasst Beamt*innen und Tarifbeschäftigte sowie Studierende und Auszubildende, welche in der Kommunalverwaltung tätig sind.

Die Bearbeitung wird ca. 5 – 10 Minuten in Anspruch nehmen und ist bis einschließlich zum 17.11. über diesen Link möglich: https://www.soscisurvey.de/Thesis_HSPV_2026_IW/

Die Teilnahme ist anonym und es können keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen gezogen werden.
Alle erhobenen Daten werden ausschließlich für meine Thesis verwendet.

Für Rückfragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Der Link zur Umfrage kann auch gerne weitergeleitet werden – ich freue mich über jede Teilnahme.

Vielen Dank im Voraus für die Mithilfe! 


r/OeffentlicherDienst • • 1d ago

aus der Praxis An die öD-ITler: Wie überzeugt ihr eure Kollegen von neuen Sachen?

43 Upvotes

Hallo liebe öDler,

Ich bin jetzt seit Anfang dieses Jahres die One-Man IT-Abteilung einer 5k-Einwohner Gemeinde.
Und ich bin natürlich der erste Richtige ITler.

Nun ja, es ist in einigen Punkten gut und in anderen Katastrophe.
Mittlerweile konnte ich meine Gemeinde IT-Sicherheitstechnisch auf einen guten Stand bringen, auch bin ich schon weit mit dem Dokumentieren. Aber um komplette IT-Compliance zu erfüllen, brauch es einige Änderungen die auch den Workflow der Mitarbeiter ändern.

Sachen wie:
- Passwortrichtlinie
- Passwordmanager (Aktuell gibt es die ausgedruckte Passwortliste die man mit Kollegen teilt)
- 2-Faktor-Authentifizierung
- Nicht jede ver**** Mail auszudrucken (Wir haben sogar ein DMS.)
- Microsoft Teams (bzw ähnliche Software, da Microsoft und öD = Nein)
- Linux-Arbeitsplätze (technisch Problemlos möglich bei einigen Arbeitsplätzen)

Und das Problem ist: Überzeugt mal 60 jährige Beamte davon einen Passwortmanager zu nutzen und keine Passwörter mehr aufzuschreiben.

Der Bürgermeister steht bei grundsätzlich allen IT-Themen hinter mir, aber meine Kollegen "überzeugen" muss ich selbst erledigen.

Wie habt ihr solche Sachen durchgesetzt? Per Dienstanweisung am Ende? Auch bin ich offen für weitere öD-IT Tipps! z.B. ob jemand einen besseren Passwortmanager als KeePass empfehlen kann :D


r/OeffentlicherDienst • • 1d ago

Sonstiges Neueinsteiger Liegenschaften, was muss ich wissen?

2 Upvotes

Guten Morgen fellow Staatsdiener,

Bald trete ich eine Stelle in der Abteilung Liegenschaften bei einer Stadtverwaltung an. Bin da absoluter Quereinsteiger und würde von euch wissen, was essentielle Infos/ Vorbereitungen sind? Ich werde als Sachbearbeiter im Grundstücksverkehr arbeiten. Vielen Dank schon mal im Voraus.


r/OeffentlicherDienst • • 20h ago

Eingruppierung / Einstufung Entgelttabelle Barmer

0 Upvotes

Hallo,

hat ggf. jemand eine Idee bis wohin die letzte und ggf. vorletzte Tarifstufe bei Barmer geht? Vor nicht allzu langer Zeit wurde dort die Entgelttabelle angepasst. Leider finde ich keine Informationen.

Interessant wäre noch wie viel vom Jahresgehalt als Sonderzahlungen ausgezahlt werden. Soviel ich weiß Weihnachts- und Urlausgeld.

Falls jemand eine Idee hat würde ich mich freuen.

Viele Grüße